Schulstatistik: Es gibt mehr Schüler – aber nicht überall

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Mit 82 Klassen und 1593 Schülerinnen und Schülern betreibt Oftringen die grösste Schule im Bezirk Zofingen. Bild: bkr
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8148 Kinder und Jugendliche besuchen laut neuster Schulstatistik im Bezirk Zofingen einen Kindergarten, die Primar-, Real- und Bezirksschule oder eine Kleinklasse. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 2,7 Prozent. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die Schulhäuser aus ihren Nähten zu platzen drohen? Sicher nicht überall.

In einzelnen Gemeinden nimmt die Schülerzahl sogar ab (siehe Box). Die Gründe dafür sind die Nachwirkungen der Umstellung auf das neue Schulsystem 6 (bisher 5) Jahre Primarschule und 3 (4) Jahre Oberstufe im Schuljahr 2014/15 – sowie eine vom Kanton angeordnete Anhebung der Klassengrössen. Letztere ist der Grund dafür, dass Strengelbacher Oberstufenschüler in Brittnau und Zofingen unterrichtet werden – es ist auch geplant, alle Bezirks-, Sekundar- und Realschülerinnen und -schüler der drei Gemeinden zentral in Zofingen auszubilden.

Deutschsprachige werden oft verspätet eingeschult

Interessant sind Ausführungen von Statistik Aargau zur Alterspyramide der Schülerinnen und Schüler. Das Eintrittsalter in den Kindergarten – die erste Stufe im Aargauer Schulsystem – ist zwischen 4 und 5½ Jahren. Dabei sind rund 92 Prozent der Kinder im regulären Alter, rund 8 Prozent sind älter. Vorzeitige Eintritte gibt es nahezu nicht mehr. K

naben sind bei Schuleintritt tendenziell älter als Mädchen mit einem Anteil an verspäteten Eintritten von 9,6 Prozent (Schüler) gegenüber 6,4 Prozent (Schülerinnen). Speziell ist die Erkenntnis, dass deutschsprachige Kinder deutlich häufiger verspätet eingeschult werden als fremdsprachige (9,1 zu 6,5 Prozent). Die Altersspanne vergrössert sich bis zum Schulabschluss: Wenngleich knapp zwei Drittel zwischen 15 und 16 Jahre alt sind, wie Statistik Aargau feststellt, kommen frühere Austritte selten (1,7 Prozent) und spätere (33,4 Prozent) oft vor. Wieder sind Schüler tendenziell älter als Schülerinnen.

Apropos fremdsprachig. Deutlichere Unterschiede zeigen sich je nach Sprache: Von den deutschsprachigen Lernenden sind 28,3 Prozent bei Schulabschluss älter als 16 Jahre bei den fremdsprachigen sind es 46,0 Prozent. Gründe für spätere Schulabschlüsse seien unter anderem verspätete Schuleintritte oder Schultypenwechsel, die oft mit einer Repetition verbunden sind. Deutschsprachige besuchen zu 83 Prozent die Bezirks- oder die Sekundarschule.

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