Zweite Pandemiewelle könnte laut ETH bis zu 5000 Todesopfer fordern

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Symbolbild (freshfocus)

Falls es in der Schweiz zu einer zweiten Welle kommen sollte, werde diese deutlich langsamer anrollen als die erste, teilte die ETH am Mittwoch mit. Die Zahl der Erkrankten werde langsamer ansteigen, weil die Gesellschaft einen Lernprozess durchgemacht habe und sich heute vorsichtiger verhalte als zu Beginn der Pandemie.

Selbst wenn die Reproduktionszahl wieder über 1 steigen sollte, werde sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr so hoch sein wie zu Beginn der ersten Infektionswelle Anfang März. Ein Engpass im Gesundheitswesen sei vor diesem Hintergrund kaum zu erwarten.

Sehr langsamer Anstieg besonders gefährlich

"Das ist einerseits eine gute Nachricht, andererseits aber auch trügerisch", wird Studienautor Dirk Mohr, Professor für Numerische Materialmodellierung am Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik, zitiert.

Besonders heimtückisch wäre laut Mohr eine sehr langsam ansteigende zweite Welle mit einer Reproduktionszahl nur knapp über 1. Denn eine solche könnte zu einer sehr grossen Zahl an zusätzlichen Todesfällen führen. Je nach Verlauf einer zweiten Welle könnte diese gemäss Studie bis zu 5'000 Todesopfer fordern.

Ohne einen Kapazitätsengpass vor Augen nehme die Bevölkerung die Bedrohung möglicherweise nicht wahr oder ihr fehle das Verständnis für einschränkende Massnahmen.

Jugendliche verbreiten Virus stärker als Senioren

In ihren Modellrechnungen berücksichtigten die Forschenden detaillierte Informationen zur Demografie und zu altersspezifischen Kontaktmustern. So sei es ihnen gelungen, für die erste Pandemiewelle die Reproduktionszahl für einzelne Altersgruppen zu berechnen.

Dabei habe sich gezeigt, dass in der Schweiz die 10- bis 20-Jährigen sehr stark und die 35- bis 45-Jährigen ebenfalls überdurchschnittlich zur Verbreitung des Virus beitragen. Die Senioren hingegen trügen stark unterdurchschnittlich dazu bei.

Würde sich die Übertragungswahrscheinlichkeit in den Schulen durch konsequent eingehaltene Abstandsregelungen und Hygienemassnahmen halbieren, so sänke die erwartete Anzahl zusätzlicher Todesfälle in der Gesamtbevölkerung von 5000 auf unter 1000, heisst es in der Mitteilung.

Daten der ersten Welle als Grundlage für Prognosen

Um die Zukunftsszenarien berechnen zu können, kalibrierten die Wissenschaftler laut Mitteilung ihr Modell mit den von den Kantonen veröffentlichten offiziellen Zahlen der Vergangenheit. Wie beim Erstellen einer Wetterprognose berechnete das Modell die Zukunft. Modell und Berechnungen haben die Forschenden veröffentlicht.

Die Publikation hat den normalen wissenschaftlichen Begutachtungsprozess noch nicht durchlaufen.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Nur so wenig - Gates ned me?

B. Hofer
schrieb am 28.05.2020 09:56
Hallo Chem Trail
Deinen Titel kann ich entziffern, aber der Rest ist für mich absolut unverständlich - irgendwie wie «Bahnhof». Ist das evtl, die Sprache unter Verschwörungstheoretikern? Dann hast du auf dieser Plattform ganz sicher einer/eine die dich verstehen. Schön, wenn man nicht alleine ist - oder zusammen Angst haben kann.

900 000 US Dolllar von Gates

Chem Trail
schrieb am 27.05.2020 21:28
soviel kriegte die ETH letztes Jahr von Bill , ja ich warte immer noch auf die 20 000 Toten der ersten Welle, aber keine Angst jeden Tag erwachen mehr und glauben diesen , man kann ja auch bald sagen Verschwörungstheorien nicht mehr , die ETH soll doch wieder irgend etwas anderes berechnen oder mal erklären warum man an gewissen Tagen gleichzeitig den Vollmond und die Sonne sehen kann , aber dazu werden Sie wohl noch nicht gekommen sein , das macht wohl den Menschen zu wenig Angst , aber die Wahrheit kommt ans Tageslicht, auch für euch ,

Welle?

Beatus
schrieb am 27.05.2020 20:41
Ich frage mich gerade, ob es überhaupt eine erste Welle gegeben hat. Was ist tatsächlich wahr? Welche Aussagen stimmen? Warum sollte es eine zweite Welle geben? Ich denke, es ist absolut übertrieben. Warum sollten diese Zahlen stimmen, die ersten Horrorszenarien sind alle nicht eingetroffen. Stopp Angst verbreiten! Sollte sofort strafbar sein.
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