«Ein tolles Schulhaus – kein ‹Gebastel›»

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Wo Co-Schulleiter Jürg Kalberer und Frau Vizeammann Daniela Weber stehen, kommen Container hin, die während eineinhalb Jahren als Schulzimmer dienen. (Remo Wyss)

Wo nach den Sommerferien die Rothrister Bez-Schüler die Schulbank drücken sollen, sind zurzeit erst eine grosse Grube und einige Dreckhaufen zu sehen. Bis zum Ende der Ferien sollen auf der Wiese zwischen den Dörfli-Schulhäusern und dem aktuellen Bezirksschulhaus Baucontainer zu stehen kommen. «Zweistöckig, mit insgesamt acht Schulzimmern», erklärt Jürg Kalberer. Der Rothrister Co-Schulleiter präzisiert: «In dem Provisorium wird es sieben reguläre Klassenzimmer und einen IT-Raum geben.» Vorgesehen sind zudem ein Gruppenraum und ein Arbeitsraum für die Lehrer. Das Provisorium wird nötig, weil das 1973 eingeweihte Bezirksschulhaus während rund eineinhalb Jahren saniert wird. Die Gemeindeversammlung sprach dafür im November einen Kredit von zehn Millionen Franken. Eine Sanierung kommt günstiger als ein Neubau, wie Frau Vizeammann Daniela Weber bestätigt. «Kommt dazu, dass die Tragstruktur in sehr gutem Zustand ist. Weshalb also abreissen?»

Das Gebäude wird nun ab den Sommerferien bis auf die Tragstruktur zurückgebaut. Diese wird verstärkt, um den neusten Anforderungen – etwa hinsichtlich Erdbebensicherheit – zu genügen. Anschliessend entsteht ein Schulhaus, das einem Neubau in nichts nachsteht, wie sowohl Kalberer als auch Weber betonen. Neben der guten Tragstruktur und den geringeren Kosten gibt es einen weiteren Grund, der für eine Sanierung spricht. «Es ist ganz simpel: Das Schulhaus steht einfach an der absolut richtigen Stelle», sagt Daniela Weber.

Bevor es mit den Bauarbeiten am Schulhaus losgeht, muss gezügelt werden. Zusammen mit den Schülern werden die ersten Dinge in den letzten Tagen vor den Sommerferien ins Schulhaus Dörfli gezügelt. Den Rest erledigt ein Zügelunternehmen. In der Woche vor dem Schulstart sollen sich die Lehrer einrichten können. «Die neuen Klassenzimmer werden etwas schmaler und länger sein, als die, die wir gewohnt sind», sagt Jürg Kalberer. Aber auch die provisorischen Zimmer in den Containern werden mit Beamern und Wandtafel ausgestattet sein.

Nach dem Umbau wird die Raumaufteilung im neuen Bezirksschulhaus anders sein. Der Zivilschutzraum wird aufgehoben, darin kommen Räume für textiles und handwerkliches Werken unter. Auch der Kochschulraum wird aufgehoben. Dorthin sollen die Natur- und Technikräume kommen. Das neue Schulhaus soll dann wieder für rund 50 Jahre den Ansprüchen genügen. «Das gibt ein tolles, neues Schulhaus. Ein ‹Gebastel› machen wir nicht», meint Daniela Weber.

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