Neuer Bushof und unterirdische Velostation in Sursee geplant

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Der Bahnhofplatz Sursee soll verkehrsberuhigt werden. Visualisierung: Architron 2020

Täglich verkehren bis zu 20 000 Bahn- und Buspassagiere im Bahnhof Sursee. Er ist damit der zweitwichtigste Verkehrsknoten des Kantons Luzern und soll künftig das Eingangstor und eine Visitenkarte für die Stadt Sursee und die ganze Region sein, wie der Stadtrat mitteilte.

Das Ziel will er mit einem Bauprojekt erreichen, das nun öffentlich aufliegt. Weil insbesondere der Bushof während den Stosszeiten wegen enger Platzverhältnisse an seine Kapazitätsgrenzen stösst, wird dieser vergrössert sowie behindertengerecht gemacht. Geplant sind acht Haltekanten und zwei zusätzliche Kippkanten.

Widerstand gegen den Bebauungsplan

Die Wendeschlaufe des neuen Bushofs soll auf einer Fläche von rund 950 Quadratmetern des heutigen Therma-Areals zu liegen kommen. Auf dem Areal plant ein Investor eine Überbauung inklusive Hochhaus. Gegen den Bebauungsplan, über den am 28. Juni abgestimmt wird, gibt es allerdings Widerstand. Gemäss einer Vereinbarung erhalte man den Platz für die Wendeschlaufe zwar auch, wenn der Bebauungsplan abgelehnt werden sollte. Allerdings würden dann deutlich höhere Kosten fällig, sagte Stadtpräsident Beat Leu auf Anfrage.

Beim ausgehandelten Preis seien Kompensationen eingerechnet, so dürfte etwa dichter gebaut werden. Falle das weg, müsste man einen normalen Marktpreis pro Quadratmeter bezahlen. Weil es sich bei der Wendeschlaufe um ein wichtiges Teil des Gesamtprojekts handle, wäre dieses wohl nicht gefährdet. Weiterer Teil des Bahnhofprojekts ist eine unterirdische Velostation. Die mit einem zweistöckigen Veloständer ausgerüstete Anlage bietet Platz für 1000 Velos. Sie ist über zwei Zufahrtsrampen erreichbar und direkt an die bestehenden beiden Unterführungen angeschlossen. Schliesslich wird der Bahnhofplatz in eine verkehrsberuhigte Zone mit einem teilweisen Fahrverbot für den motorisierten Privatverkehr umgestaltet. Er soll ein «Ort der Begegnung, des Reisens und des Austauschs» sein.

SBB, Kanton und Nachbarn sollen mitzahlen

Die Kosten des Projektes betragen rund 23 Millionen Franken. An der Finanzierung sind neben der der Stadt auch die SBB und der Kanton beteiligt. Mit den Nachbargemeinden laufen Gespräche zur Mitfinanzierung. Über den Sonderkredit sollen die Surseer im Frühjahr 2021 entscheiden. Frühstmöglicher Baubeginn wäre im Herbst 2021. Die Bauzeit beträgt rund zwei Jahre. (sda)

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