Verzögerungen beim Hochwasserschutzprojekt «Pfaffnern»

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Die alte Brücke bei der Eggasse ist weg. (Bild: Thomas Fürst)

Es tut sich was im Gländ: Die alte Brücke bei der Eggasse ist definitiv Geschichte. Seit dem 4. Mai baut die Kästli Bau AG aus Rubigen rund um die Pfaffnern bei der Firma Wernli (wir berichteten). Nun wurden am Freitag auf Seite Wernli die Widerlager der neuen Brücke betoniert, nachdem die alte Brücke rückgebaut wurde. «Die Bohrpfähle sind verbaut und nach den Widerlagern geht es mit der Grundplatte weiter», erklärt der Bauführer Alexander Lanz. Nach der Grundplatte werden die Wände hochgezogen und anschliessend das Wasser umgeleitet, um auf der anderen Seite arbeiten zu können. 

Bei den Bauarbeiten kam es nun aber zu einer kleineren Verzögerung, wie Lanz bestätigt. «Die Widerlager der alten Brücke waren auf keinem Plan eingezeichnet. Deshalb waren wir überrascht, als wir auf den eineinhalb Meter dicken Beton stiessen», so der Bauführer. Dieser Beton muss nun zusätzlich noch weggespitzt werden. Dazu wird das Wasser umgeleitet, um Umweltschäden vorzubeugen. «Der Beton ist armiert, das macht das Ganze nicht einfacher. Zudem ist die Brücke ein Nadelöhr – das Wasser kann nicht einfach so umgeleitet werden», erklärt Lanz. Die Verzögerung sei aber nur gering.

Im Rahmen des Hochwasserschutzprojektes geht auch die Gemeinde ihre nächsten Pendenzen an. Wie der Gemeinderat in einer Medienmitteilung verlauten lässt, will das Gremium die Spitzmatte, Parzelle 215, käuflich erwerben. Damit sollen Landwirte, die durch das Hochwasserschutzprojekt Land verlieren, mit einem Realersatz entschädigt werden. Der Gemeinderat hat sein Interesse nach Absprache mit dem Kanton und der Finanzkommission den Eigentümern bereits angemeldet. Die zuständige Stelle des Kantons schätzt die Parzelle auf einen Wert von 50 000 Franken, was 5.40 Franken pro Quadratmeter entspricht. Der Gemeinderat will an der nächsten Gemeindeversammlung über das Geschäft informieren.

Die für das Hochwasserschutzprojekt beauftragte Firma Kästli Bau AG aus Rubigen erhielt vom Gemeinderat einen zusätzlichen Auftrag. Die Baufirma soll die Leimstrasse im Abschnitt Militärparkplatz bis Pfaffnernbrücke sanieren. Der Gemeinderat schreibt in einer Mitteilung, dass die Firma im Rahmen des Hochwasserschutzprojektes die Strasse vor der Pfaffnernbrücke absenken müsse. Dass sie dann gleich auch den Abschnitt bis zum Militärparkplatz saniert, sei sowohl aus wirtschaftlichen wie auch logistischen Gründen naheliegend. Der Auftrag belaufe sich auf 32 000 Franken und kann dem laufenden Strassenunterhaltsbudget belastet werden.

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