Sanierung Badi Reiden: Jetzt ist das Hallenbad dran

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Die Badi Reiden steckt mitten in der Sanierung. Teile der Aussenanlage sind bereits erneuert. Gestern fand nun der Spatenstich fürs Hallenbad statt. Anfang Oktober soll dort der Betrieb wieder aufgenommen werden. (Bilder: Ronnie Zumbühl)
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Ende April fuhren erst Bagger auf – das Hallenbad wird energetisch, ästhetisch und stellenweise räumlich erneuert. Bild: Ronnie Zumbühl

Die Badi Reiden steckt mitten in der Sanierung. Teile der Aussenanlage wie beispielsweise die Rutschbahn sind bereits erneuert. Das Freibad ist inzwischen unter bestimmten Corona-Bedingungen wieder geöffnet (wir berichteten). Seit Ende April geht es dem Hallenbad nebenan an den Kragen – es wird energetisch, ästhetisch und stellenweise räumlich erneuert. Anfang Oktober soll der Betrieb wieder aufgenommen werden. Die Sanierung der Badi kostet die Einwohnergemeinde 7,3 Millionen Franken. Die 45-jährige Haustechnik ist dabei am kostenintensivsten. 

Gestern lud der Verwaltungsrat der Badi Reiden AG zum offiziellen Spatenstich. Während ein Badegast im Freibad Bahnen schwamm und im Hintergrund ein Bagger knarrte, hob Verwaltungsratspräsident Pius Schumacher den originalen Spaten vom 20. Juni 1975 in die Luft; damals erfolgte der Spatenstich für den Bau der Badi. «Das ist ein besonderer und historischer Tag – im Speziellen für die Badi und im weiteren Sinne für Reiden», sagte Schumacher. 

«Meilenstein und Schlüsselprojekt»

Fast hätte die Sanierung des Hallenbads für ein Jahr auf Eis gelegt werden müssen. «Kurz nach der Erteilung der Baubewilligung kam der Lockdown – das war ein ungünstiger Moment», sagt Pius Schumacher. Schliesslich sei der Rückbau eng getaktet und Anfang Oktober wolle man das Hallenbad wieder öffnen. Ende April, als die ersten Lockerungen verkündet wurden, konnte der Verwaltungsrat schliesslich doch grünes Licht erteilen. Neben dem zeitlichen Fahrplan sei man auch finanziell auf Kurs. «Die Badi ist eine Investition in die Volksgesundheit und das Standortmarketing», sagt Schumacher. Der ebenfalls anwesende Gemeindepräsident Hans Kunz (CVP) würdigte den Tag anschliessend als «einen Meilenstein für ein Schlüsselprojekt der Gemeinde Reiden». 

Mit der Sanierung des Hallenbads entsteht zudem eine neue Cafeteria und ein Mehrzweckraum. «Das Restaurant wird ‹Bahn 5› heissen und über einen einladenden Wintergarten verfügen», verriet Schumacher. Auch für den Mehrzweckraum gebe es bereits eine Partnerschaft. So habe man mit dem in Reiden bekannten Tanzstudio «Fit & Dance» einen Mietvertrag abschliessen können. Weiter soll der Raum ab Oktober für Feste und Versammlungen vermietet werden können.

Während der nächsten Wintersaison wird anschliessend die Aussenanlage fertiggestellt. Das Freibad erhält beispielsweise noch einen neuen Spielplatz. Mit der Etappierung der Sanierung von Innenbereich (Hallenbad) und Aussenbereich konnte die Badi Reiden – ausser während des Lockdowns – den Betrieb aufrechterhalten.

Kurze Historie

Die Sanierung der Badi Reiden ist seit mehreren Jahren ein Politikum. Teile der Infrastruktur bestehen seit der Eröffnung vor 45 Jahren. Gleichzeitig geriet die Gründer-Genossenschaft in finanzielle Schieflage und wurde im Sommer 2017 durch die Badi Reiden AG abgelöst; Eigentümerin ist die Gemeinde Reiden, die die Badi von Anfang an erhalten wollte. Nach einem ersten Sanierungsvorschlag mit Gesamtkosten von 9,5 Millionen Franken wurde das Projekt redimensioniert. Im März 2019 sagte die Reider Stimmbevölkerung schliesslich Ja zur Sanierung für 7,3 Millionen Franken. In der Vorlage waren auch die Kosten für den Weiterbetrieb mit jährlichen Betriebsbeiträgen inkludiert. Insgesamt betrug der Sonderkredit deshalb 16 Millionen Franken. Im Nachgang ging beim Kanton Luzern noch eine Stimmrechtsbeschwerde zur Badi-Abstimmung ein – der Regierungsrat lehnte sie jedoch ab. (rzu)

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Die Filteranlage muss nicht ersetzt, sondern kann revidiert werden (rzu)
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Bild: rzu
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