Mittagstisch-Angebot erfährt grössere Wertschätzung

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Brittnau (Archivbild Andi Leemann)

Es tut sich was in der Gemeinde Brittnau. Im Juni 2019 hat der Gemeinderat Änderungen im Mittagstischangebot verkündet. Diese wurden auch nötig, schliesslich meldete sich für das vorgängige Schuljahr 18/19 nur ein Kind an, weshalb das Angebot aufgeschoben wurde. Seit einem Jahr nun läuft es unter neuen Voraussetzungen. So sank der Preis von 24 Franken auf 15 Franken für die Teilnahme an den angebotenen Modulen. Ausserdem änderte der Gemeinderat die Untergrenze für die Durchführung von vier Kindern auf nur eines. «Die Mindestzahl von vier Kindern erzeugte bei den Eltern enorm viel Unsicherheit», sagte Gemeinderat Armin Schenk damals.

Am vergangenen Freitag lief die Anmeldefrist für das nächste Semester ab. Armin Schenk ist zufrieden: «Es ist schön, dass die Teilnehmerzahl nicht abgenommen hat.» Besuchten letztes Jahr am Donnerstag am meisten Kinder den Mittagstisch, ist im kommenden Semester der Montag am beliebtesten. Doch noch ist nicht alles unter Dach und Fach: «Es gibt vereinzelte Fälle, bei denen noch nicht klar ist, ob sie das Angebot brauchen werden, weil bei den Eltern noch nicht klar ist, ob sie im Homeoffice bleiben oder nicht», so Schenk. Nichtsdestotrotz seien derzeit nur in drei sicher durchgeführten Modulen weniger als vier Kinder angemeldet.

Ein Grund könnte laut Schenk das Corona-Virus sein: «Die aktuelle Situation ist sicherlich ein Sondereffekt, der uns ausbremst. Ich kann mir gut vorstellen, dass ohne das Virus die Nachfrage noch höher wäre.» Dennoch halten sich die Betreuungspersonen an gängige Regeln und das Schutzkonzept der Schule: «Die Betreuerinnen sind angehalten, so gut es eben mit Kindern geht, Distanz zu halten», so Schenk. Er sei zufrieden mit der jetzigen Lage: «Vor allem die Betreuerinnen engagieren sich enorm. Ausserdem haben wir viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung.»

Während den Sommerferien soll ausserdem das Turnhallensäli, wo das Mittagstischangebot stattfindet, aufgewertet werden. «Das Säli ist sehr hoch, weshalb ein grosser Lärm entsteht, wenn sich mehrere Kinder dort aufhalten», erklärt Armin Schenk. Die hohe, runde Decke verstärke den Schall zudem. Deshalb werde ein Schallschutz eingebaut. «Dadurch verbessert sich die Arbeitssituation der Betreuerinnen und für die Kinder ist es auch angenehmer.»

Gemeinnütziger Frauenverein ist auf Verstärkung angewiesen

Auch der gemeinnützige Frauenverein Brittnau engagiert sich für ein gesundes und preiswertes Mittagessen. Jeweils am Dienstag ist ein vier- bis fünfköpfiges Team im Kirchgemeindehaus am Werk. Durch den Zuzug einer grösseren Firma nach Brittnau ist die Nachfrage laut Leiterin Vreni Feigel enorm gestiegen: «Neu interessieren sich zusätzlich 15 bis 20 Arbeiter für unser Angebot. Wir bewirten bis zu 50 Personen am Mittag. Deshalb brauchen wir Verstärkung.» Ausserdem soll das Angebot erweitert werden. «Bislang sind wir jeweils erst nach den Herbstferien mit dem Angebot gestartet. Jetzt möchten wir gerne bereits nach den Sommerferien anfangen», so Feigel. Sie betont ausserdem: «Das Ziel ist es, möglichst viele Gruppen zu bilden, damit man als Gruppe nicht so häufig engagiert ist.» Interessierte können sich unter mittagstisch@
frauenverein-brittnau.ch oder 079 639 29 99 melden.

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