Oberstufenzentrum: Das zusätzliche Stockwerk erübrigt sich

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Das Oberstufenzentrum Rebberg wird sich dereinst elegant der Landschaft anschmiegen. Bild: zvg
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«Noch sind auf der Kosten­seite grosse Anstrengungen nötig.»Hans-Martin Plüss, Zofinger Vizeammann und Hochbauminister (Archivbild ZT)

Noch ist er in Arbeit, der Zusammenarbeitsvertrag zwischen den Gemeinden Brittnau, Strengelbach und Zofingen. Sein Ziel ist, ab dem Schuljahr 2024/2025 alle Oberstufenschülerinnen und -schüler in Zofingen zu unterrichten. Dies im geplanten Oberstufenzentrum Rebberg. Damit – nachdem die Tinte der Vertragsunterschriften dereinst trocken ist – hier auch Schulraum für die Brittnauer und Strengelbacher zur Verfügung steht, hatte der Einwohnerrat letzten Herbst beschlossen, die Neubauten um ein Stockwerk höher zu projektieren. Dieses Zusatzgeschoss konnte nun im Rahmen des Vorprojekts eingespart werden. «Bünzli&Courvoisier Architekten ist es mit einem minimal grösseren Grundriss und einer optimierten Anordnung der Räume gelungen, die benötigten Schulzimmer auch so zu schaffen», sagt Vizeammann Hans-Martin Plüss, im Zofinger Stadtrat für den Bereich Hochbau zuständig. Eine andere geniale Idee betrifft den Velokeller unter den Turnhallen der Bezirksschule. Die sollen dem Neubau weichen – der Velokeller nun aber bestehen bleiben. «Das ergibt wesentliche Kosteneinsparungen beim Rückbau der Turnhallen, der Baugrube und der Auffüllung», sagt Plüss. Ein dritter, wichtiger Punkt ist, dass es trotz Verzicht auf ein zusätzliches Geschoss gelingt, die Grundflächen der Unterrichtsräume von 70 auf 76 Quadratmeter zu erhöhen und so die neusten Empfehlungen des Kantons umzusetzen.

Ist da Hexerei im Spiel? Plüss lacht: «Die Verkehrsflächen – die Gänge – wurden kleiner gemacht und auf den einen oder anderen Gruppenraum verzichtet.» Letzteres sei auch ein Wunsch der Lehrpersonen, denen grosszügigere Klassenzimmer im Unterricht mehr dienen.

Ganz vom Tisch ist ein Zusatzgeschoss nicht, im Gegenteil. In der Medienmitteilung heisst es: «Bestechend am Projekt ist, dass später immer noch sehr einfach eine Aufstockung mit bis zu 16 Schulzimmern realisiert werden kann.» Plüss dazu: «Wir denken in diesem Zusammenhang an die Sanierung – oder an einen Ersatzneubau – der Bezirksschule.»

Mit dem Vorprojekt hat sich der Stadtrat für Erdsonden und Bodenheizung, eine Lüftung und Kühlung in den Unterrichtsräumen sowie eine Photovoltaikanlage entschieden. Mit der Kombination von Erdsonden und Photovoltaikanlage soll der «Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz», das sogenannte SNBS-Label, erfüllt werden. Dieses bewertet auch die Effizenz des Betriebskonzeptes und die Unterhaltskosten.

Apropos Kosten. Um hier das Ziel von maximal 35,5 Millionen Franken zu erreichen, seien noch grosse Anstrengungen nötig, sagt Plüss. Speziell an solchen Optimierungen ist, dass bei jedem erfolgreichen Schritt der Architekt Geld verliert, sein Honorar berechnet sich auf den Gesamtkosten. 

Politisch sieht die Agenda vor, dass der Baukredit im März 2021 vor den Einwohnerrat kommt und im Juni desselben Jahres die Stimmbürgerinnen und -bürger abschliessend entscheiden.

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