SeReal Zofingen: Trotz Corona-Krise eine Schulschlussfeier zelebriert

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Wurden für ihre Projektarbeiten prämiert: Lars Bär, Michaela Gasser und Qendrim Leka (v. l.), rechts daneben steht SeReal-Lehrer Brendan Oliver Schumacher. Bild: Alfred Weigel

Trotz Nachwirkungen des Lockdowns fand die Schulsschlussfeier der Oberstufe Zofingen mit Zeugnisübergabe der Real- und Sekundarschulklassen im Stadtsaal statt. «Aussergewöhnliche Situationen erfordern ausser­gewöhnliche Lösungen» stand im Einladungsschreiben. Das Notieren von Namen und Telefonnummern gehörte zum Schutzkonzept, ebenso wie freie Sitzplätze zwischen den Familienangehörigen von maximal zwei Personen. Auf den Apéro verzichteten Schülerinnen und Schüler wie Lehrpersonen und Angehörige. Ein lockeres Abschiednehmen mit Foto-Shooting auf der Stadtsaalwiese gab es dennoch.

Die SeReal-Schulschlussfeier entpuppte sich als aussergewöhnlicher Anlass in Konzertcharakter mit Solo- und Chorauftritten, unterbrochen nur durch die Zeugnisübergaben und Prämierung der drei besten Abschlussprojektarbeiten. Welche musikalischen Talente unter den Schülern schlummerten, zeigte zum Auftakt bereits das Schlagzeugsolo mit einer Eigenkomposition von Qendrim Leka. Mit dem Liebeskummer-Song «Someone you loved» von Lewis Capaldi kam der formierte Chor zu seiner ersten gesanglichen Einlage. Mit dem Queen-Song «Love of my Life» erntete Giorgoa Romano Ovationen. Einen weiteren Lovesong steuerte Lea Sahin mit Adeles «Make you feel my Love» bei. Zum Schluss sangen die Abschlussklassen zum Zofinger Marsch einen Mundarttext mit dem tatsachenbeschreibenden Refrain «Des esch de letschti Schuelschueltag, tä tä tää, höt hämmer Schuelschloss».

Das Motto «Zeit, um neue Wege zu gehen» galt nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, auch SeReal-Schulleiterin Sarah Keller zieht es an einen anderen Ort mit noch grösseren schulischen Herausforderungen. Schulpflegepräsident Lukas Fankhauser war es ein riesiger Blumenstrauss wert, die Verdienste der Schulleiterin zu würdigen. Keller erzählt gern Geschichten, wie sie sagte. Die an der Schulschlussfeier präsentierte Parabel handelte von gelben und schwarzen Tüten. In der schwarzen befinden sich schlimme Erlebnisse, Albträume, Schmerz und Leid. Man solle sie am besten regelmässig entsorgen. Die gelbe Tüte ist dagegen für Vertrauen und Wertschätzung, Stärke und Wachstum, Schwung und Freude vorgesehen. All diese positiven Dinge wünschte die Schulleiterin den abgehenden Schülerinnen und Schülern für den weiteren Lebensweg. Die nachdenkliche Stimmung machte schnell der Freude über die Noten Platz. Grosse, gelbe Tüten nahmen dann alle Schülerinnen und Schüler nebst ihren Zeugnissen mit nach Hause.

Ein normales Schuljahr war das vergangene Schuljahr auch an der SeReal in Zofingen nicht, wie einige Schülerinnen und Schüler bestätigten. Es war eher anstrengend mit Betreten von ungewohntem Neuland während des Lockdowns. Dazu­gelernt hätten sie alle, Schüler wie Lehrpersonen – auch Dinge, die in dieser Form nicht auf dem Stundenplan standen. Sekundarschüler Loris Weber, der eine Ausbildung zum Elektro­installateur angeht, und Zerda Polat, die in die Bezirksschule wechselt, konnten das nur bestätigen.

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