Das azb ist nicht mehr aus Strengelbach wegzudenken

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Marianne Meier-Tüscher ist in Strengelbach aufgewachsen. Heute wohnt sie mit ihrer Familie in der Gemeinde, ist Lehrerin an der Primarschule und engagiert sich im Dorf, in der Kirche und neu auch als Stiftungsrätin des azb. (Bild: Lilly-Anne Brugger)

Marianne Meier-Tüscher ist in Strengelbach am Hausmattweg aufgewachsen. Heute wohnt sie mit ihrer Familie nur wenige hundert Meter davon entfernt. Nein, sie habe nie das Bedürfnis gehabt, von Strengelbach wegzugehen, sagt sie und fügt an, dass sies doch mal einige Jahre bis nach Zofingen geschafft habe. Bald hat es sie dann aber wieder zurückgezogen, in die Ortschaft, in der sie aufgewachsen ist, einen Grossteil der Schule besucht und sich in der Cevi-Jungschi engagiert hat.

Hier ist sie verankert, hier arbeitet sie in der Primarschule im heilpädagogischen Bereich, hier engagiert sie sich in der reformierten Kirche – und seit diesem Frühjahr auch für die Stiftung azb als Stiftungsrätin. «Ich habe das Amt nicht gesucht», sagt Marianne Meier-Tüscher bescheiden. Aber sie habe sich geehrt gefühlt, als die Anfrage gekommen sei. Einmal drüber schlafen wollte sie dann doch noch. «Man sollte ein solches Amt nicht blindlings annehmen», ist die 42-Jährige überzeugt. 

Das Engagement fürs Dorf liegt im Blut

Für Marianne Meier-Tüscher und ihren Mann Roman ist klar: Sie wollen sich fürs Dorf engagieren. Früher haben sie gemeinsam in der Cevi-Jungschi geleitet. Heute engagiert sich vor allem Marianne Meier-Tüscher. Dank Teilzeitpensum lasse sich Ehrenamt und Familie – die beiden Kinder sind im Teenageralter – vereinbaren.

«Ich arbeite bewusst weniger, damit Zeit fürs Engagement bleibt. Denn das braucht auch Zeit», sagt die Strengelbacherin. Darum sei es heutzutage auch immer schwieriger, die richtigen Leute für Ehrenämter zu finden. «Mir haben meine Eltern das Engagement fürs Dorf vorgelebt. Es ist für mich irgendwie selbstverständlich», sagt sie. Ihr Vater war langjähriger Gemeindeschreiber in Strengelbach, ihre Mutter hat sich in der Kirche engagiert. Das macht nun auch Marianne Meier-Tüscher als Präsidentin des Kirchenkreises, als Mitglied des Organisationskomitees des grossen Basars im Herbst, als Mitinitiantin des Frauenanlasses Sternstunden.

Von der Praktikantin zur Stiftungsrätin

Mit der Wahl in den azb-Stiftungsrat hat sich für Marianne Meier-Tüscher ein Kreis geschlossen. Das azb gehöre selbstverständlich zum Dorf. «Man wächst damit auf», sagt sie. Sie erzählt von den Tagen der offenen Türe, die sie als Kind mit ihrer Familie immer besucht hat – meist gab es dann ein Mittagessen im Restaurant. Später, vor der Ausbildung zur Primarlehrerin, hat Marianne Meier-Tüscher mit rund 20 Jahren ein Praktikum im azb gemacht. Dies sei für sie eine wichtige Zeit gewesen. «Ich habe gelernt mit Menschen zu arbeiten, die nicht ins Schema XY passen.» Das azb erfülle eine wichtige Aufgabe. Sie denkt dabei auch als Lehrerin, die Kinder begleitet, die mehr Mühe mit dem Schulstoff haben als andere.

Noch ist die Aufgabe als azb-Stiftungsrätin neu und ungewohnt für Marianne Meier-Tüscher. Sie muss sich noch zurechtfinden. Vor zwei Wochen hat sie das erste Mal an einer Sitzung teilgenommen. Sie freut sich, sich in diesem Gremium zu engagieren. Und wer Marianne Meier-Tüscher kennt, der weiss, wenn sie etwas anpackt, dann richtig: Sie sammelt nicht möglichst viele Ehrenämter, sondern konzentriert sich auf einige wenige – und leistet dort dann gerne etwas mehr Einsatz.

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