Geplanter Privatschule in Pfaffnau fehlen die Schüler

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Die Gründerinnen Michaela Otz (links) und Edith Hartmann im Januar 2020 (Bilder: Marc Benedetti)
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Ob in diesem Doppelfamilienhaus in Pfaffnau der Unterricht im August starten kann, ist noch in der Schwebe. Die Schule wäre im Haus rechts.

In wenigen Wochen sollte eigentlich der Unterricht an der neuen Gesamtschule am Bach (GSB) in Pfaffnau starten (ZT vom 11. Januar 2020). Bis zu zwanzig Kinder würden die zwei Gründerinnen Edith Hartmann und Michaela Otz Will ab dem 17. August ausbilden. Doch Anmeldungen für Schulkinder gibt es bis jetzt noch keine, wie Gründerin Edith Hartmann auf Anfrage sagt. Kann die Privatschule das neue Schuljahr also nicht starten? Hartmann sagt: «Jein. Der Start ist ungewiss, aber ich bleibe optimistisch.» Sie könnten schnell starten, denn sie seien vorbereitet. Schliesslich gebe es durchaus Interessenten und mit mindestens vier Kindern würde der Unterricht starten. Und wenn es auf das neue Schuljahr nicht klappe, starte man einfach später. Sie könnten den Unterricht jederzeit, auch mitten im Schuljahr, starten – das sei kein Problem.

Corona-Krise verunmöglichte Werbe-Aktionen

Mit ein Grund für den Rückstand ist die Corona-Krise. «Wir konnten keine Info-Veranstaltungen oder weitere Werbe-Aktionen durchführen», sagt Hartmann. Zudem sei ihnen auch bewusst, dass einige Interessenten mit ihrer persönlichen Situation beschäftigt waren und vielleicht Bedenkzeit bräuchten. «Sich für eine Privatschule zu entscheiden, ist ein Prozess, man entscheidet nicht am Montag und kommt am Mittwoch.» Nach dem Lockdown hätten die Anfragen wieder zugenommen. Die beiden Gründerinnen gehen nun nochmal in die Werbe-Offensive. Sie arbeiten beide nach wie vor an der Primarschule in Reiden – wegen ihres Engagements für die eigene Privatschule jedoch reduziert. An ihrem Konzept wollen die Lehrerinnen nichts ändern. «Das hat unsere Interessenten überzeugt», sagt Hartmann.

Platz für 20 Kinder

In der Privatschule in Pfaffnau könnten bis zu 20 Kinder in altersdurchmischten Klassen unterrichtet werden. Die staatlich anerkannte Schule orientiert sich am Lehrplan 21 und verzichtet auf die Vergabe von Schulnoten. Ein besonderes Merkmal ist die von den Lehrerinnen propagierte Vier-Tage-Woche. Der Unterricht kostet pro Monat 1650 Franken. Zielpublikum der GSB sind Kinder von berufstätigen Mittelschicht-Eltern, deren Bedürfnisse in einer öffentlichen Schule nicht vollumfänglich abgedeckt werden können. Die GSB befindet sich in einem Doppelfamilienhaus in Pfaffnau. Die Räume wurden entsprechend umgenutzt, die Baubewilligung im März erteilt.

 

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private schule.

joe
schrieb am 05.07.2020 23:58
unsere drei kinder haben mit der allgemeinen schule angefangen dann wurde die private schule aufgemacht und was fuer ein unterschied nicht dass ich etwas gegen die allgemeine schule habe aber unsere kinder waren so happy und alle drei sind gute erwachsene personen geworden mit guten jobs.
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