Chef Bevölkerungsschutz: «Reiden hatte in vielen Belangen keinen Plan»

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Gemeinderat Bruno Aecherli: Das Problem der fehlenden Räume für Jugendliche ist ein Thema. (»Bild: awi«)

Welche Gefahren sind am grössten in Reiden, und ist die Gemeinde dafür gerüstet? 

Bruno Aecherli: Gefahren erkenne ich in gesellschaftlichen Fragen wie zum Beispiel häuslicher Gewalt, Jugendgewalt und Sexualdelikte. Andere für die Gemeinde Reiden starke Gefahren sind Natur- und technische Gefahren: Hagel, Sturm und Starkregen oder aber Stromausfälle und das – wie mit Corona ins Bewusstsein gerückte – Pandemieproblem. Für die erstgenannten Störfälle sind wir mehr oder weniger gerüstet. 

Was ist die wichtigste Erfahrung, die Sie als Chef Bevölkerungsschutz aus diesem Projekt gezogen haben? 

Reiden ist sicher. In vielen Belangen hatte Reiden keinen Plan, wie ein mögliches Ereignis bewältigt werden soll. Respektive, die Gemeindeführung kannte die potenzielle Gefahrensituation nicht. Für den neuen Chef Bevölkerungsschutz bleibt eine umfangreiche Massnahmenliste zur Bearbeitung. Interessant fand ich die Bevölkerungsumfrage: Die Rückmeldungen sind sehr heterogen, aber nicht unlösbar. Wir sind meines Wissens nach neben der Stadt Luzern und Sursee die einzige Gemeinde, die einen solchen Sicherheitsbericht erarbeitet haben und nehmen eine Pionierrolle ein. Der Kanton begrüsst dies.

Welche Massnahmen müsste Reiden nach Ihrer Beurteilung am schnellsten umsetzen? 

Hierzu haben wir dem Gemeinderat eine Liste mit 45 Massnahmen unterbreitet. Diese sollten bedingungslos umgesetzt werden. Dies führt letztendlich zu einem höheren Sicherheitsempfinden, einem besseren Wohlbefinden und steigert langfristig die Lebensqualität in Reiden. 

Was hat dieser Sicherheitsbericht gekostet?  

Wir hatten eine externe Begleitung. Diese Kosten beliefen sich auf zirka 5000 Franken. Die internen geleisteten Stunden schätze ich auf zirka 300. (ben) 

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