Aarburg in alten Ansichten (13/15): Von der Sägerei steht nur noch das zugehörige Wohnhaus

Sammlung Heimatmuseum Aarburg
Philipp Muntwiler (8. Juni 2020)

Das laut kantonaler Denkmalpflege vermutlich im späteren 18. Jahrhundert erbaute Gebäude im Hintergrund gehörte als Wohnhaus zu einem bedeutenden Sägerei- und Holzhandelsbetrieb. Das von der Familie Jäggi aufgebaute Sägewerk wurde 1829 wegen der Wasserrechte von den Textilwerken Grossmann aufgekauft, ging 1868 an den damaligen Gemeindeammann Hans Lüscher-Niggli über und wurde schliesslich 1910 an die Textilfirma Weber & Cie. verkauft. Die eigentliche, mit der Wasserkraft des Mühletychs angetriebene Sägemühle wurde 1919 abgebrochen. Der Aarburger Museumskonservator Michel Spiess vermutet, dass die Sägerei bis etwa 1900 in Betrieb war. Dieses Bild dürfte seiner Meinung nach jedoch entstanden sein, als die Sägerei bereits stillgelegt war. Die Wäscheleine mit der zum Trocknen aufgehängten Wäsche passt nicht zu einem Betrieb, bei dem viel Staub anfällt. Und der Aufenthalt von Kindern im Gebäude wäre wohl kaum gestattet gewesen.  

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