Ehre für Helfer des neuen Friedhofareals

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Die Preisträger vor dem Kirchenportal (von links): Peter Häusermann, Elfriede Hauf, Marcel Helfenstein, Rudolf Wullschleger, Paul Nyfeler und Gemeinderat Dieter Altenbach. Bild: Alfred Weigel

Traditionell treffen sich die Vordemwalder am 31. Juli zum Feierabendfest mit Übergabe des Gemeinschaftsförderungspreises beim Gemeindehaus. In diesem Jahr fand der Festakt in kleinem Rahmen bei der Kirche statt. Die Wahl fiel auf fünf freiwillige Helfer, die die Neugestaltung des alten Friedhofareals tatkräftig unterstützten und nachweislich das Kriterium «Gemeinwohl» erfüllten. Eine Laudatio, eine Urkunde und einen Gutschein erhielten alle Preisträger. Einen riesigen Blumenstrauss aus den Händen von Gemeinderat Dieter Altenbach nahm die gute Fee Elfriede Hauf entgegen. Sie sorgte ein ums andere Mal für das leibliche Wohl der hart anpackenden Männer. Als «Allrounder» machte sich Peter Häusermann mit diversen Gärtner- und Maurerarbeiten einen Namen. Den Übernamen «Heisser Stein» verdiente sich Marcel Helfenstein mit Schleppen und Platzieren von Granitplatten an ihren Bestimmungsort unter heisser Sonne, die die Arbeit an den zehn Schaffenstagen erschwerte. Den Vorplatz mit Verbundsteinen gestaltete «Mr. Verbundstein» Paul (Pöik) Nyfeler. Auch am Aufstellen der Gerätehütte und beim Walzen der Pfade wirkte er mit. Das Mergel-Know-how bei den Wegarbeiten brachte Rudolf Wullschleger den Titel «Mr. Juramergel» ein. 

Neuer Platz eignet sich für diverse Aktivitäten  

In Ergänzung des ursprünglichen Kirchenvorplatzes entstand neuer Raum mit einer Blocksteinmauer, in dessen Mitte eine junge Linde als zukünftiger Schattenspender gepflanzt wurde. Der neu geschaffene Platz eignet sich für kirchliche und kulturelle Aktivitäten. Dies war auch die Absicht der Planer und Gestalter. Rollstuhlgängige Wege, Sitzbänke und Stampfbetonelemente laden zum Verweilen auf dem Areal des alten Friedhofs ein. Die natürliche, sich den Wechseln der Jahreszeiten anpassende Blumenwiese mit noch zu setzenden Obstbäumen erhöht die Attraktivität zusätzlich. Trotz Corona-Virus- bedingten Einschränkungen und einem Arbeitsteam mit zwei Personen der Risikogruppe gelang die Neugestaltung des alten Friedhofareals unter Einhaltung des zeitlichen und finanziellen Rahmens. Gemeindeammann Max Moor sprach bei der Übergabe des Gemeinschaftsförderungspreises von einem heissen Anlass, dachte dabei aber wohl mehr an die herrschenden Wetterbedingungen. 

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