«Team Heitere»: Einmal durchschnaufen – oder auch nicht

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Ein grosses weisses Zelt mit Bogendach und Spitztürmchen: So kennen Heitere-Besucher das Zelt vom Team Heitere. Bilder: zvg
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Kreativer Anti-Littering-Aufruf des Teams Heitere.
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Team Heitere verteil Glace an alle Aufbau-Helfer.

«Fehler 404: Festival nicht gefunden» – unter diesem Motto trifft sich das Team Heitere dieses Wochenende auf dem Littauerboden. Dort, wo das Team sonst seine Ideen für die Heitere-Woche ausheckt und neues Mobiliar für das Zelt baut, dort wollen nun alle gemütlich zusammenkommen. «Das Wetter wird gut, das wäre eine wunderbare Heitere-Woche», sagt Sämi Burach vom Team Heitere. Aber eben, dieses Jahr gibt es kein Heitere Open Air und keinen Zeltplatz – somit müssen sich Hardcore-Zeltler, wie dies das Team Heitere ist, anders behelfen. 

Das Geld von der Fasnacht am Heitere ausgeben 

Das Team Heitere seien rund 40 Open-Air-Besucher, die es gerne ein wenig gepflegter angehen würden, charakterisiert Sämi Burach seine Mitstreiter. «Unser Durchschnittsalter ist bereits über 40, aber wir sind nach wie vor bereit, noch einen draufzulegen.» Vor vier Jahren hat sich das Team ein Zelt angeschafft. Auf dem Zofinger Hausberg ist es nicht zu übersehen: Gross und weiss, an zentraler Lage platziert, mehrere Säulen säumen den Weg zum Eingang. «Nicht grösser, nicht lauter, aber besser, ist unsere Devise», sagt Sämi Burach. 

Das Team Heitere kommt aus der ganzen Schweiz. Der harte Kern stammt jedoch aus der Region Luzern. Darum betreibt das Team jeweils an der Luzerner Fasnacht eine kleine Bar im Gewölbekeller des Zunfthauses zur Metzgern. Ausserdem ist das Team mit einem Verpflegungsstand und einem 120-m2-Partyzelt am Littauer Umzug präsent. Der Gewinn wird direkt ins Heitere-Wochenende investiert. «Wir schauen, wie viel wir verdient haben, und überlegen uns dann, was wir für dieses Jahr neu oder anders machen können», erzählt Sämi Burach. Dieses Jahr hat das Team an der Luzerner Fasnacht noch gearbeitet. Doch danach kam der Corona-Lockdown – und damit auch das Verbot fürs diesjährige Heitere Open Air. 

Ausspannen, um nächstes Jahr doppelt nachzulegen 

Was passiert nun am Wochendende auf dem Littauer Boden? Sämi Burach weiss es selber noch nicht so genau. Es haben sich rund 40 Freunde des Teams Heitere angemeldet. Auch Besuch aus Zofingen wird erwartet; das Team wird wegen Corona eine Teilnehmerliste führen. Sicher ist: Es soll gemütlich werden. Zur Abkühlung steht ein Pool bereit. Und ganz sicher wird man sich dann zu später Stunde treffen und auf der grossen Leinwand die Heitere-Highlights der letzten Jahre anschauen. Vielleicht wird der eine oder die andere dabei auch etwas sentimental. «Wir werden das Heitere mit all den aufgestellten, motivierten und engagierten Helferinnen und Helfern dieses Jahr schmerzlich vermissen, aber wir kommen nächstes Jahr zurück und legen gleich doppelt nach», verspricht Sämi Burach. 

In zwei Konzertnächten, von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag, zeigt SRF 2 die Live-Highlights der Heitere Open Airs der vergangenen Jahre. Am Samstag von 23.30 bis 00.25 sendet SRF 2 ausserdem ein Magazin mit unter anderem einem Interview mit Christoph Bill. 

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Gute Stimmung ist beim Team Heitere garantiert.
Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Aufhören!

Röbi
schrieb am 07.08.2020 23:23
Hört doch endlich mit diesem Heitere-Gewehleide auf. Gibts nicht wichtigeres zu berichten als über etwas, was nicht stattfand ? Zofinger Tagblatt oberpeinlich.

Vorfreude

Come On
schrieb am 07.08.2020 10:38
Schön, wenn die nächste Woche anbricht - vielleicht findet dann dieses tägliche Gejammer ein Ende. Herrgott, es haben 2020 noch viele und sicher auch wichtigere Anlässe nicht stattfinden können. Ein erwachsener Mensch kann/muss so etwas verwinden.
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