Voller Elan in ein weiteres Schuljahr

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Celia Gaberthüels erster Schulsack war rosa mit Pferden (kleines Bild links). Heute greift die Drittbezlerin (l.) zu einem schwarzen Rucksack. Zuerst pink mit Kolibris (kleines Bild rechts), nun schlicht schwarz: Antonia Jörin (r.) hat ihre Vorlieben betreffend Schulsack geändert. Bilder: lbr (August 2020)/adi/bT (August 2011)

Die sechsjährige Antonia Jörin sass vor neun Jahren im Garten ihres Elternhauses in Kölliken und hat ihren Schulsack präsentiert: Pink mit Jeansblau. «Nur rosa allein wollte ich nicht. Dass er auch noch so Jeansblau hat, finde ich sehr schön», sagte sie damals. Drei Schulsäcke später sitzt Antonia Jörin wieder mit ihrem Schulsack auf der Gartenterrasse. Schwarz ist er dieses Mal – passend für eine Drittbezlerin.

Heute startet Antonia Jörin in Kölliken ins letzte Bezirksschuljahr. Nach der Primarschule hat sie ein Jahr lang die Sekundarschule besucht, bevor sie dann in die erste Bezirksschule gewechselt hat. Im Moment ist sie fleissig am Bewerbungenschreiben: Sie würde im nächsten Sommer gerne eine KV-Lehre beginnen. Am liebsten auf einer Bank oder bei einer Versicherung – in Zofingen oder in Aarau. «Zuerst dachte ich, dass ich gerne die Kanti besuchen würde. Doch dann habe ich festgestellt, dass ich gar nicht so gerne in die Schule gehe und lieber arbeiten würde», sagt die 15-Jährige.

Wenn Antonia Jörin an ihre neun bisherigen Schuljahre zurückdenkt, dann haben die Lager bleibende Erinnerungen hinterlassen. In der ersten Sek nahm sie am Tenero-Lager der Oberstufe Kölliken teil, letztes Jahr fand nach den Sommerferien das Klassenlager in Sissach statt. «Es ist halt doch etwas anderes, wenn man abends nicht nach Hause geht», findet sie. Und im Tenero-Lager in der ersten Oberstufe habe sie gute Kontakte knüpfen können. Besonders freut sie sich daher, dass dieses Schuljahr wieder ein Tenero-Lager geplant ist.

Die sechsjährige Celia Gaber­thüel sass vor neun Jahren in Strengelbach auf dem Küchenboden, als ihr Vater das Bild von ihr und ihrem Schulsack aufgenommen hat. «Es war einfach klar, dass ich genau den rosaroten mit den Pferden haben möchte», sagte sie damals. Heute nutzt auch Celia Gaberthüel einen schwarzen Rucksack für die Schule. Ab Montag wird sie in Zofingen die letzte Klasse der Bezirksschule besuchen. Danach möchte sie an die Kanti wechseln. Welchen Schwerpunkt sie wählen wird, weiss sie noch nicht ganz sicher. «Vermutlich aber etwas mit Kunst.»

In ihrer Schullaufbahn ist Celia Gaberthüel fünf Mal in eine neue Klasse gekommen: In der ersten Klasse, in der vierten Klasse, in der fünften Klasse, in der ersten Sek und nach dem Wechsel an die Bezirksschule. Das habe ihr gut gefallen – auch wenn sie dem Wechsel in der fünften Klasse aufgrund des Umzugs von Strengelbach nach Zofingen zuerst skeptisch gegenübergestanden sei. «Mit jedem Klassenwechsel habe ich neue Leute kennen gelernt. Das ist cool», sagt die 15-Jährige.

Heute um 10 Uhr startet Celia Gaberthüel mit einer Klassenlehrerstunde in die 3. Bez. Der Klassenlehrer verteilt dann alle Infos zum neuen Schuljahr – vermutlich auch betreffend Corona-Massnahmen. Diesen ist vor den Sommerferien auch das Zofinger Kinderfest zum Opfer gefallen. Stattdessen war Celia Gaberthüels Klasse nach einem Spiele-Morgen in der Halle 3 zum Burgeressen. Fürs letzte Schuljahr hofft Celia Gaberthüel nun, dass das Kinderfest stattfinden kann.

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