Zofingen bekommt bis 2022 ein neues Busdepot

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Im Zusammenhang mit dem Bau eines neuen Busdepots entstehen an der Brühlmatten-Strasse Gewerberäume mit rund 100 Arbeitsplätzen. (Bilder: zvg)
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Die Baubewilligung ist erteilt, die Ausschreibung der verschiedenen Bauarbeiten läuft: An der Unteren Brühlstrasse in Zofingen soll ein neues Busdepot für die Fahrzeuge der Aargau Verkehr AG mit umfassender Mantelnutzung für Gewerbe entstehen.

Der Baubewilligung vorausgegangen war ein langer und intensiver Planungsprozess. Aargau Verkehr AG sollte vom heutigen Standort in ein neues Busdepot umziehen. Dieser Raum wird künftig für die Ansiedlung neuer Hightech-Firmen bereitgehalten.

Doch wohin mit der Garage samt Werkstatt? Geeignete Grundstücke auf Zofinger Boden gibt es nicht viele – der Zufall will es aber, dass sich eines in Steinwurfdistanz an der neuen Erschliessungsstrasse Brühlmatten – zwischen Wigger und Trilapark – befindet und im Eigentum der Stadt ist. Selber als Bauherrin auftreten wollte die Stadt nicht, also ging sie in Zusammenarbeit mit dem regionalen Wirtschaftsförderer auf die Suche nach einem Investor.

Wichtig dabei: Nebst der Businfrastruktur sollten möglichst grosse Gewerbeflächen realisiert werden – sozusagen verdichtetes Bauen im Gewerbe- und Industriegebiet. Als Käuferin und Realisatorin wurde die Creafonds AG aus Sursee gefunden. Zum aktuellen Stand der Dinge gibt Joerg Furrer Auskunft. Er ist Geschäftsführer der Creafonds AG. Geplant ist Baubeginn im ersten Quartal 2021 – die Fertigstellungszeit dauere 18 bis 24 Monate. «Was die Vermietung der Flächen anbetrifft, sind wir punkto Grössen flexibel», sagt er und spricht von 350 bis 5000 Quadratmetern. «Wir bauen modular.» Der dreigeschossige Bau über dem Busdepot wird zudem Räume mit Höhen von 3,8 bis 6 Metern aufweisen, ideale Bedingungen für Kleinbetriebe verschiedenster Branchen. Ein Küchenbauer als Beispiel könne hier produzieren und seinen Kundinnen und Kunden zugleich auch eine Ausstellung präsentieren. Eine Schreinerei habe sich bereits für die Ansiedlung entschieden.

Für viele Gewerbetreibende gibt es anpassbare Flächen. Gerechnet werden darf mit rund 100 neuen Arbeitsplätzen. In den Besitz der inzwischen verkauften Parzelle ist die Einwohnergemeinde Zofingen 2012 durch einen Landabtausch gekommen. Die Siegfried AG benötigte ihre Grundstücke westlich der Unteren Brühlstrasse nicht mehr, wollte aber auf der anderen Strassenseite expandieren – von der Stadt und der StWZ Energie AG die seinerzeitigen Schrebergärten sowie das Areal des ehemaligen Gaswerks übernehmen. Im Tausch gab es die nun verkaufte Parzelle sowie den früheren Siegfried-Parkplatz.

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