Im Jahr 2023 beginnt die Zukunft im Pflegeheim Sennhof

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Der Innenhof wird wegen diversen Ausbauten kleiner als zuvor. (Visualisierungen: Bhend Architektur)
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Das neue Buffet wird mit Eichenholzverkleidungen ausgestattet.
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Urs Schenker stellte das Projekt im Gemeindesaal vor. Bild: rew

Seit rund 17 Jahren wird im oder um den «Sennhof» herum gebaut – oder geplant, was gebaut werden könnte. Letzter Höhepunkt war 2018 die Eröffnung des Neubaus «Diamant». Seither wurde intensiv weitergeplant, wie der Leiter des Pflegeheims, Urs Schenker, am Montagabend bekannt gab. Dann wurde nämlich das neuste Vorhaben, die zweite Bauetappe des Projekts «Zukunft Sennhof», den Anwohnern und Vertretern der Gemeinden Vordemwald, Rothrist und Brittnau vorgestellt. Zusammen mit Bhend Architektur aus Zofingen sollen für rund 5,4 Millionen Franken diverse Umbauten und Erneuerungen am altehrwürdigen Gebäude vorgenommen werden. Der Startschuss dazu fand bereits statt. 

In einem ersten Schritt wird ein grosser Kran errichtet, der die Baumaterialien an den richtigen Ort befördern soll. «Der Kran wird von Liebherr und nicht von Senn sein – nur um allfälligen Gerüchten und Stammtischgesprächen zuvorzukommen», verriet Schenker und lachte. Natürlich sei geplant gewesen, wie sonst auch überall, mit der Senn AG aus Oftringen als regionalem Partner zusammenzuarbeiten. Da diese im fraglichen Zeitraum aber keinen entsprechenden Kran stellen kann, wurde von Liebherr ein Ersatz aufgeboten. Geliefert wurde der Kran dann aber doch mit Tiefgangwagen von Senn. 

Der Innenhof wird wegen Ausbauten verkleinert 

Weil die Gebäude teilweise nicht mehr den aktuellen Erdbeben- und Brandschutzrichtlinien entsprechen – oder durch die Umbauarbeiten nicht mehr entsprechen werden – sei ein Teil der Arbeiten darauf ausgelegt, diese Massnahmen zukünftig wieder einzuhalten, erklärte Thomas Schweizer von Bhend Architektur. Weiter werden eine neue WC-Anlage, Büros und ein Coiffuresalon eingebaut. 

Auch der Innenhof wird nach dem Umbau nicht wiederzuerkennen sein. Da der Platzbedarf gestiegen ist, gibt es Anbauten auf Kosten des aktuellen Innenhofs. In diesen Anbauten entsteht etwa ein neuer Mehrzweckraum – der sogenannte Festsaal. Im Erdgeschoss des Südtrakts, dort, wo sich der Empfang befindet, wird das Buffet erneuert und zum Innenhof hin vergrössert. «Grüne Farbe und Verkleidungen aus Eiche hauchen den Räumen Leben ein», so Schweizer. 

«Eine der grössten Herausforderungen war es, die Baustelle und das Tagesgeschäft aneinander vorbeizuplanen», sagte Urs Schenker. Der Kontakt der Bewohner und Angestellten des Pflegeheims zu den Bauarbeitern soll auf ein Minimum reduziert werden. Der ursprüngliche Plan, den Sennhof möglichst wenig zu belasten, stellte sich nachträglich im Zuge von Covid-19 als goldrichtig heraus, wie Schenker betonte. Ganz verhindert werden könnten Überschneidungen jedoch nicht. Mit der aktuellen Organisation würden die Friktionen jedoch auf ein Minimum reduziert. 

Der Abschluss des Projekts, der zwischen Weihnachten 2022 und Januar 2023 vorgesehen ist, fällt übrigens direkt mit dem 125-Jahre-Jubiläum des Pflegeheims zusammen. 

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