Zofinger Schulkind musste in Quarantäne - Schulbetrieb läuft vorerst unverändert weiter

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Im Zofinger Gemeindeschulhaus gab es den ersten Corona-Fall Bild: Beat Kirchhofer

An der Schule Zofingen ist am Wochenende das erste Kind positiv auf Covid-19 getestet worden. Es besuchte den Unterricht im Gemeindeschulhaus (GMS) letztmals am Donnerstag letzter Woche. Das Contact Tracing Center habe für das Kind und dessen Familie sofort die Quarantäne angeordnet, heisst es in einem Brief der Schulleitung an die Eltern. 

Die Schulleitung hat das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) über den Fall informiert. Das Contact Tracing Center bestimme nun, ob weitere Personen in Quarantäne gehen müssen, heisst es in dem Brief weiter. Dies war bis am Dienstagabend nicht der Fall: «Der Schulbetrieb im GMS und der gesamten Schule Zofingen erfährt keine Veränderungen», sagte Gesamtschulleiter This Rohr zum Zofinger Tagblatt. Gemäss Weisung des BKS finde die Schule weiterhin nach Stundenplan statt – dies gelte auch für die Klasse des betroffenen Kindes. «Die Anordnung der Quarantäne sowie eine allfällige Klassenschliessung kann nur durch den kantonsärztlichen Dienst angeordnet werden», so Rohr. 

Resultate von weiteren Tests stehen aus 

Gemäss aktuellen Weisungen des Kantons werden nur die im gleichen Haushalt lebenden Personen unter Quarantäne gestellt, falls ein Kind im Vorschul- oder Schulalter einen positiven Test aufweist. «Angesichts des geringen Risikos einer Übertragung durch Kinder ist keine Quarantäne für die anderen Kinder der gleichen Klasse oder die Lehrpersonen notwendig», schrieb das BKS am Dienstag dazu in einer Medienmitteilung. Werden jedoch zwei und mehr Kinder in einem Abstand von weniger als zehn Tagen in derselben Klasse positiv getestet, oder wird eine Lehrperson positiv getestet, könne «im Einzelfall die Quarantäne einer Klasse notwendig sein». Für die betroffene Klasse in Zofingen kommt also eine Quarantäne erst dann in Frage, wenn ein weiteres Kind oder eine Lehrperson positiv auf Covid-19 getestet wird. Mehrere Kinder aus der Klasse haben laut This Rohr einen Test gemacht, die Resultate standen am Dienstagabend aber noch aus. 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Ansteckung

Ueli Bühler
schrieb am 02.09.2020 08:05
Es wird weiterhin Ansteckungen von Kindern geben. Da aber die Verläufe vor allem bei Kindern unter 12 Jahren mit keinen oder nur ganz milden Verläufen zu Beobachten sind macht es wenig Sinn, alle zu Testen. Wie Sie vielleicht selber gesehen haben sind kaum mehr Todesfälle zu beklagen. Die gefährdeten Menschen haben sich an die Abstandregeln gehalten. Es ist nach wie vor umstritten in wie fern Kinder die Krankheit überhaupt weiter geben können. Experten sagen, sie seien nicht die Personengruppe die es Weiterverbreiten würden. Die Kapazitäten dar Tests ist zudem sehr begrenzt. Daher macht es mehr Sinn die zu Testen die es nachweislich an Symptomen erkrankt sind. Stärneföifi nützt leider gar nichts.

Stärneföifi

Mia1
schrieb am 01.09.2020 20:39
WANN gedenkt die Kantonsärztin bitte darüber nach die Klassen zu testen?! Und vielleicht sollte endlich diese Aussage "Kinder gehören nicht zu engeren Kontakten" revidiert werden! In zwei Schulwochen 30 Schulkinder an Covid19 erkrankt ist bedenklich...wer schützt die Lehrer, Familien?!
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