StWZ erhöht die Strompreise per 2021

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Symbolbild (Archiv)

Der Strompreis setzt sich aus der Energie, der Netznutzung und den Abgaben zusammen. Wahlweise kommen ökologische Mehrwerte für nachhaltig produzierte Energie dazu. Die Veränderung der Strompreise für das Jahr 2021 ist nicht für alle Kunden gleich, sondern abhängig vom Verbrauchsprofil. 

«Für einen Vierpersonen-­Musterhaushalt mit einem Verbrauch von jährlich 4500 Kilowattstunden bedeuten die Preisänderungen für das Jahr 2021 höhere Stromkosten von 1,7 Prozent oder 16 Franken pro Jahr», erklärt Erwin Limacher, Leiter Kundenservice von StWZ. Der Durchschnittspreis pro Kilowattstunde für das Standardprodukt «Aquapur» mit erneuer­barem Strom aus Schweizer Wasserkraftwerken liegt bei 21,1 Rappen. In Strengelbach kostet eine Kilowattstunde 21,3 Rappen. Limacher dazu: «Die Differenz zum Zofinger Durchschnittspreis erklärt sich durch die höhere Konzessionsabgabe an die Gemeinde Strengelbach von 0,2 Rappen pro Kilowattstunde.» 

Höhere Kosten des Vorliegernetzes 

Die Netznutzungspreise in Zofingen und in Strengelbach steigen für einen Vierpersonen-­Musterhaushalt um durchschnittlich 3,5 Prozent. Die Erhöhung fällt je nach Verbrauchsprofil unterschiedlich aus. Limacher dazu: «Dieser Anstieg ist auf die höheren Netzkosten des Vorliegernetzes sowie auf die erwarteten tieferen Verbrauchsmengen zurückzuführen.» Die Preise für elektrische Energie, also die effektive Stromlieferung, bleiben dank der strukturierten Beschaffung der StWZ unverändert. Auch der Netzzuschlag für Strom mit 2,3 Rappen pro Kilowattstunde und die Systemdienstleistungen der Swissgrid mit 0,16 Rappen pro Kilowattstunde bleiben im Jahr 2021 unverändert. 

Regiostrom mit ­zusätzlichem Solarstrom 

Das Stromprodukt «Regio­strom» der regionalen Energieversorger wird in der Region Zofingen produziert. Per 1. Januar 2021 wird dieses Naturstromprodukt mit zusätzlichem Solarstrom aus Zofingen oder Strengelbach angereichert, so dass dieser neu 30 Prozent des Produktes ausmacht. Zehn Prozent Wasserstrom des Kleinwasserkraftwerks in Rothrist sowie 60 Prozent Biomasse-Strom der erzo in Oftringen ergänzen den regionalen Mix. 

Vergütung an ­Solarstromproduzenten 

Die Vergütungssätze an die Produzenten von Solarstromanlagen bleiben konstant. So erhalten Produzenten mit einer Anlage bis 30 Kilowatt weiterhin in den Hauptproduktionsstunden mehr als 8 Rappen pro Kilowattstunde. (pd/zt) 

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