Im Zukunftsbüro wird aus Gedanken Zukunft

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Nach der interaktiven Stadtführung trägt Christian Liechti vor dem Zukunftbureau an der Klösterligasse 1 die Inputs zu Zofingen der Zukunft zusammen. Bild: Lilly-Anne Brugger

Wie könnte Zofingen in zehn, zwanzig, fünfzig Jahren aussehen? Wird es dann noch Parkplätze geben auf dem Thutplatz? Oder ist er eine mediterrane Flanierzone mit Restaurants und Cafés? Fliesst der Stadtbach wieder über den Lindenplatz? Eilen auf dem Alten Postplatz im Schatten von riesengrossen Sonnensegeln Kunden von Geschäft zu Geschäft? Das Zofinger Zukunftbureau hat zu einer interaktiven Stadtführung eingeladen, in deren Rahmen genau diese Fragen diskutiert wurden. «Dies ist die Basis für weitere Aktivitäten, wir möchten beispielsweise auch die Schüler fragen, wie sie die Zukunft von Zofingen sehen», sagt Christian Liechti vom Zukunftbureau Zofingen, das er zusammen mit Michelle Spühler gegründet hat. 

Aus der Ostschweiz ins ganze Land 

Die Idee der Zukunftbureaus ist in der Ostschweiz entstanden. Das erste Büro gründeten Niki Wiese und Florian Wieser in Tuggen. Von dort aus hat sich die Idee in der ganzen Schweiz ausgebreitet. Knapp 30 Büros gibt es in der Zwischenzeit. Dasjenige in Zofingen ist im Mai gegründet worden, wegen Corona konnte die Einweihung erst im Juli stattfinden. Der Eröffnung ging eine Velotour voraus, die Christian Liechti zusammen mit einem Kollegen absolviert hat: Gemeinsam haben sie innerhalb einer Woche 14 Zukunftbureaus angefahren und sich mit den dortigen Zukunftsgestaltern ausgetauscht und Ideen mit nach Zofingen gebracht. 

Feedback für alle Zukunftsgedanken 

Die Interaktive Stadtführung ist ein Event, um das Büro an der Klösterligasse 1 bekannter zu machen. Denn Ziel des Zukunftbureaus ist nicht nur, sich mit der Stadt der Zukunft zu beschäftigen. Das Zukunftbureau ist da für alle, die ein Frage zur Zukunft haben. Die sich weiterentwickeln wollen, persönlich oder beruflich. Die eine Geschäftsidee haben und ein ehrliches Feedback suchen. Oder sonst eine Idee haben oder vor einer Herausforderung stehen und dies jemandem erzählen möchten. Ganz unverbindlich und ohne Verpflichtungen. «Die Beratung kostet so viel, wie sie einem wert ist», sagt Andy Balmer, der sich kurz nach der Gründung dem Zofinger Zukunftbureau angeschlossen hat. Das kann ein Betrag nach freiem Ermessen sein, aber auch ein selbst gebackener Kuchen oder ein Blumenstrauss. 

Verschiedene Perspektiven beleuchten 

Einmal im Monat gibt es die Möglichkeit, unangemeldet an einem Zukunfttreff teilzunehmen. Weitere Termine werden auf Voranmeldung angeboten. An einem Beratungstermin im Zukunftbureau sind zwei Zukunftsgestalter anwesend. So kann sichergestellt werden, dass der Ratsuchende Inputs aus zwei verschiedenen Perspektiven erhält. Alle drei Zofinger Zukunftsgestalter haben unterschiedliche Hintergründe. Christian Liechti bringt als ehemalige Führungskraft im Banking Erfahrung im Finanz- und Führungsbereich mit, Michelle Spühler war als Coach für Jugendliche tätig und arbeitet nun im Gesundheits- und Wellnessbereich. Andy Balmer ist genauso wie Christian Liechti selbstständiger Coach und Seminarleiter und war bisher schon beim Zukunftbureau in Solothurn engagiert. Nun stellt er sein Wissen auch dem Zukunftbureau in Zofingen zur Verfügung. 

www.zukunftbureau.org/Zofingen

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