Zofinger Handballerinnen mit prominenter Rückkehrerin

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Patrizia Steiner-Ramseier in einem ihren letzten Spiele für den TV Zofingen im Jahr 2011. (Bild: Otto Lüscher)

Am 31. März 2012 unterlagen die SPL1-Handballerinnen des TV Zofingen bei Yellow Winterthur mit 27:29. Es war das Ende der Saison 2011/12, die die Thutstädterinnen auf Platz fünf abschlossen, und das vorläufige Ende von Patrizia Steiner-Ramseiers Engagement beim TVZ. Fortan warf die heute 32-Jährige ihre Tore für das nationale Spitzenteam Spono Eagles. Insgesamt hat «Rämsi» bis zu ihrer Pause nach der Saison 2018/19 in Zofingen und Nottwil in 13 Jahren in der höchsten Schweizer Frauen-Liga 272 Partien absolviert und dabei 619 Treffer erzielt. Hinzu kamen drei Länderspiele für die Schweiz.

In Zofingen Freundinnen fürs Leben gefunden

Obwohl die in Strengelbach wohnhafte Patrizia Steiner-Ramseier also mehr als acht Jahre nicht mehr für die Zofinger Handballerinnen aufgelaufen ist, verbindet sie noch einiges mit der Zeit beim TVZ. «Ich habe in Zofingen einige Freundschaften fürs Leben schliessen können», sagt Patrizia Steiner-Ramseier, «Noëlle Frey beispielsweise war vor ein paar Tagen meine Trauzeugin und Sarah Baumgartner die <Tätschmeisterin>». Und auch ihr Ehemann, den sie dank des Handballs kennengelernt hat, ist dem TVZ sehr verbunden. Florian Steiner ist Sportchef bei den Männern.

Nun ist die routinierte Rechtshänderin also zurück beim Verein, bei dem sie ihre ersten Schritte auf höchstem Niveau gemacht hat. «Ich hatte in Zofingen eine super Zeit», erinnert sich die 32-Jährige, «und deshalb denke ich auch etwas wehmütig zurück. Es ist sehr schade, dass beim TV Zofingen in den letzten Jahren vieles zusammengebrochen ist. Es hätte nicht so kommen müssen.»

Tempi passati. Heute freut sie sich auf die neue Herausforderung mit dem 1.-Liga-Team aus der Thutstadt, zu dem sie nicht zuletzt wegen einer früheren Bekanntschaft beim TVZ gekommen ist: «Nach einer Pause haben wir uns entschieden, es dort zu beenden, wo es angefangen hat. Wir, das heisst Steffi Burger und ich. Wir arbeiten zusammen bei der Abteilung Wald beim Kanton.» Während die fünf Jahre ältere Stefanie Burger eventuell vor ihrer letzten Saison steht, kann sich Patrizia Steiner-Ramseier vorstellen, noch weitere Saisons anzuhängen.

Dabei soll sie als erfahrene Spielerin mithelfen, den Nachwuchsspielerinnen den Weg zu ebnen. «Ich unterstütze sie gerne und freue mich, wenn sie mich nach Tipps fragen», erklärt Patrizia Steiner-Ramseier, «sie sind jung und motiviert und wollen möglichst viel lernen.» Noch brauche das Team mit dem neuen Trainer Daniel Scholz etwas Zeit, um sich zu finden, «aber das kommt gut.»

Während «Rämsi» als persönliches Ziel einen sicheren Mittelfeldplatz angibt, gehen die Verantwortlichen sogar noch etwas weiter und sprechen von der Finalrundequalifikation, die die beiden besten Mannschaften der Qualifikation erreichen werden. «Das wäre natürlich ideal, denn damit hätten wir schon frühzeitig den Ligaerhalt geschafft», sagt Patrizia Steiner-Ramseier.

Dabei mithelfen sollen neben ihr und Stefanie Burger auch Neuzuzug Jasmin Suter sowie Neo-Trainer Daniel Scholz und Neo-Goalietrainer Gilles Gloor. Ausserdem wird auch Spielmacherin Angela Dolder wieder vermehrt eingreifen können. Nicht mehr dabei sind hingegen Angela Bührer (Rücktritt), Selma Leitner (nach Dänemark zurück) und Torhüterin Lara Rechsteiner (zu Spono Eagles II). «Ob wir nun besser oder schlechter sind als letztes Jahr, ist für mich schwierig zu beurteilen», erklärt «Rämsi», die auch noch als Assistenztrainerin bei den U16-Elite-Juniorinnen von Spono amtet, «mit Lara haben wir aber sicher eine ganz starke Torhüterin verloren.»

Apropos verlieren: Selbstverständlich wünschen sich die Zofingerinnen einen Sieg zum Saisonstart morgen zuhause gegen Köniz. Dies, obwohl Patrizia Steiner-Ramseier in den ersten beiden Partien nicht mithelfen kann, weil sie die Flitterwochen in den Bergen verbringt.

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