Schüler der Kanti Zofingen übten sich im Leserbriefschreiben - zwei Dankeschön und mehr Disziplin

Kantiklasse.jpg
Die Schüler haben sich im Deutschunterricht von Lehrer Thomas Roth (stehend, 2. von links) mit dem journalistischen Schreiben und dem Verfassen von Leserbriefen auseinandergesetzt. Bild: Alfred Weigel

Verachtung des Velos  

Immer mehr E-Bikes und E-Scooter erobern die heimischen Strassen. Somit ist die logische Schlussfolgerung daraus, dass die Zweiräder eine wichtigere Rolle im Verkehr spielen. Offensichtlich aber nicht nach den Beurteilungen der Gemeinden. Zum Beispiel dauert es nach starken Stürmen oft lange, bis die umgefallenen Bäume beseitigt sind. Für zweiradbegeisterte Frischluftgeniesser wird so ein gewöhnlicher Nachhauseweg zur Fortsetzung von Ninja Warrior. Nachdem man mühsam den Bäumen ausgewichen ist, erreicht man schliesslich eine geteerte Strasse. Dort haben die Gemeindearbeiter, den gesamten «pflotschigen» Schnee mit dem Schneepflug auf den Fahrradweg gedrückt. Ganz nach dem Motto «Im Winter fährt sowieso niemand Fahrrad.» Wenn man dann in einem Kreisverkehr noch beinahe über den Haufen gefahren wird, platzt einem dann endgültig der Kragen. 

François Widmer, Riken; Hector Gentizon, Zofingen 

Die Zofinger Altstadt blüht auf 

Egal ob asiatisch, indisch, mexikanisch oder italienisch – wenn ich durch die Altstadt Zofingens gehe, schauen mich die Restaurantbesitzer mit erwartungsvollen Blicken an. Tot soll sie sein, die Altstadt: «In der Altstadt läuft ja eh nichts!» Tatsächlich sind die Aussenbereiche jedoch komplett voll und man muss mehrere Tage vor seinem Schmaus einen Tisch reservieren. Nein, die Zofinger Altstadt blüht auf, speziell an warmen Sommertagen. Zur Mittagszeit sind die Tische von jungen Paaren oder arbeitstätigen Handwerkern besetzt. Alle geniessen die Atmosphäre der Altstadt. Die Rezensionen sprechen für sich. Die Leute sind begeistert und schwärmen von den Lokalen. Die Altstadt ist durch Restaurant und Cafés gefüllt und geschmückt. Trotzdem hat jedes seinen eigenen Charme und zieht daher zahlreiche Gäste an. Dies ist zur Freude von allen Gästen und uns selber, deshalb gehen wir gerne in die Stadt essen. 

Yannik Lerch, Strengelbach; Ramon Wernli, Zofingen; Nicolas Scheidegger, Zofingen 

Dankeschön an die Buschauffeure 

In letzter Zeit habt ihr uns mit ein paar netten Gesten überrascht, liebe Buschauffeure. Wenn ich z.B. bei meiner Haltestelle aussteige, muss ich direkt den Fussgängerstreifen vor dem Bus überqueren. Das ist immer ein bisschen gefährlich, denn die Autofahrer können mich meistens nicht sehen. Ihr gebt mir immer eine nette Handgeste, wenn es für mich gefahrlos möglich ist, über den Fussgängerstreifen zu laufen. So fühle ich mich immer sicher. Allgemein finden wir es toll, wenn wir nach einem langen und ermüdenden Schultag in den Bus kommen und dabei erst einmal freundlich begrüsst werden. Beim Aussteigen werden wir auch wieder angenehm verabschiedet. Wir wissen, wie anstrengend es manchmal sein kann, immer eine gute Laune zu haben. Für das wollen wir uns bedanken. 

Tuyet-Nhung Van, Rothrist; Mai Breitenmoser, Rothrist 

Zuverlässige Pöstler trotz Ausnahmezustand 

Der Lockdown bedeutete die vorübergehende Schliessung vieler Geschäfte. Doch Onlineshopping ermöglichte es uns Konsumenten, trotzdem an unsere Ware zu kommen. Dies führte jedoch zu einer erhöhten Anzahl an auszuliefernden Paketen. Die Menge an Pakete erreichte im April 2020 von Tag zu Tag neue Höchstmengen und übertraf sogar die Menge zur Weihnachtszeit. Deshalb widmen wir unseren Leserbrief den wunderbaren Pöstlern und ihrem Team. Trotz der gewaltigen Mengen und den teilweise recht grossen und schweren Paketen haben sie uns während dieser Ausnahmezeit immer zuverlässig unsere Pakete zugestellt. Dafür wollen wir ihnen herzlich danken. Während wir Schüler zu Hause im Bett an unseren Laptops sassen und dem Unterricht gefolgt sind, haben sie Grosses geleistet. Vielen Dank! 

Aiga von Hoensbroech, Zofingen; Sina Grädel, Wiliberg 

Zu wenig Mikrowellen im BZZ 

Für die Schüler im BZZ (Bildungszentrum Zofingen) stehen nur vier Mikrowellen zur Verfügung. Oftmals ist eine der Mikrowellen defekt und dann haben wir nur noch drei Mikrowellen übrig. Dies ist einfach zu wenig für so eine grosse Anzahl Schüler der Kantonsschule und der Berufsschule. Wenn man Glück hat und ein wenig früher an die Mikrowellen kommt, muss man nicht lange anstehen. Doch hat man Pech, dann muss man bis zu 20 Minuten warten, bis man dran ist. Dazu kommt noch, dass zwei Mikrowellen nicht leistungsstark sind und das Aufwärmen zusätzlich noch länger dauert. Wir finden dies sehr schade, denn es verkürzt unsere Mittagspause. Wir würden diese 20 Minuten lieber in etwas anderes investieren. Seien wir doch mal ehrlich, es gibt sehr gute Mikrowellen zu kleinen Preisen zu kaufen. 

Nikolina Jovanovic, Oftringen; Shejma Ismaili, Aarburg 

Das Gute liegt so nah 

Die Sommerferien waren nicht so wie geplant. Die Enttäuschung war gross, als wir unsere langersehnten Ferien doch anders verbringen mussten als erwartet. Wir konnten nicht weg, also mussten wir Zuhause eine Möglichkeit finden, die Zeit totzuschlagen. Der Heitere ist ein wunderschöner Platz, auf dem man picknicken, die Sterne beobachten, spazieren und einfach alle Sorgen loslassen kann. Zusammen auf dem Heiteren zu sein und den Sonnenuntergang zu geniessen ist etwas, was viele diesen Sommer gemacht haben und sich definitiv gelohnt hat. Wir sind froh, dass wir den Heiteren haben und mal etwas anderes machen konnten, als nur zuhause zu verblöden. Wir sehen die Arbeit, die hinter dem perfekt gepflegten und strahlenden Heiteren steckt und sind dankbar für die fleissigen Mithelfer und Arbeiter, aber auch für all die Menschen, die auf den Heiteren gehen und Sorge zu ihm tragen sowie ihren Abfall nicht liegen lassen, damit wir möglichst lange einen sauberen Heiteren geniessen können. 

Selina Fretz, Zofingen; Alessia Sava, Zofingen 

Natur statt Handy 

Heutzutage verbringen Jugendliche und Kinder viel Zeit am Handy und in den Sozialen Medien, was in unseren Augen sehr schade ist. Manche schauen sogar in ihr Gerät, wenn sie mit Freunden zusammen sind. Draussen Zeit zu verbringen ist doch um einiges wertvoller und aufregender als TikTok und Instagram oder etwa nicht? Deshalb sind wir extrem froh, dass es die Pfadi Zofingen gibt, wo Kinder und Jugendliche jeden Samstag an aufregenden Aktivitäten und im Sommer und über Pfingsten an Lagern teilnehmen können. Somit rettet man nicht nur junge Menschen aus den Fängen des Internets, sondern man gibt ihnen auch die Möglichkeit, gemeinsam mit vielen Gleichaltrigen Abenteuer zu erleben, Freundschaften zu schliessen und sich auszutoben, sei es körperlich oder kreativ. 

Oona Thrier, Brittnau; Samira Imholz, Zofingen 

Disziplin am Laptop 

An der Kantonsschule Zofingen sind die Laptops ein wichtiger Bestandteil der Schule geworden. Jeder bringt seinen eigenen Laptop mit in die Schule und arbeitet häufig auch an diesem. Das hat einige Vorteile, wie zum Beispiel, dass man weniger Bücher mit sich herumschleppen muss, nicht immer so ein Durcheinander mit den verschiedenen Arbeitsblättern hat und die Gefahr diese zu verlieren auch nicht mehr besteht. Dennoch muss man sagen, dass es auch einige negativen Folgen hat. Es werden viel weniger Notizen gemacht, die Schülerinnen und Schüler sind häufig nur abgelenkt und es entsteht auch eine Art Wand zwischen den Schülern und den Lehrern, hinter der sich viele Schüler verstecken. Auch wenn man als Kantischüler eigentlich genug Selbstdisziplin haben sollte, braucht es unserer Meinung nach trotzdem eine geregeltere Einteilung von Laptop- und Nicht-Laptop-Zeit. 

Yona Hippolyte, Rothrist (Nyon); Elias Suter, Walterswil 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
Keine Kommentare vorhanden
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
SPAF
Mitarbeiterin Administration (70 – 100%), Mitarbeiter, Aarau
Jakob Hauser AG
Schriften- und Reklamegestalte, Mitarbeiter,
Jakob Hauser AG
Autolackierer EFZ, Mitarbeiter,
Bär Haustechnik AG
Servicemonteur Sanitär, Mitarbeiter, Aarburg
Bär Haustechnik AG
Heizungsinstallateur EFZ, Mitarbeiter, Aarburg
Alterszentrum Wengistein
Pflegefachperson HF, Mitarbeiter, Solothrun
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner