Mit mehr Stellen sollen die Kosten der Sozialhilfe reduziert werden

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Symbolbild (Archiv)

Dass die Sozialhilfekosten seit Jahren steigen und voraussichtlich weiter ansteigen, ist leider eine Binsenwahrheit. Haupttreiber sind demografische Faktoren, Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt, und auch die Corona-Krise dürfte ihre negativen Spuren hinterlassen – Faktoren, welche auf kommunaler Ebene kaum beeinflusst werden können. Hinzu kommen, wie Stadtrat Dominik Gresch ausführt, Gesetzesrevisionen, welche die Gemeinden zusätzlich in Pflicht nehmen. «Ohne entsprechenden Ressourcentransfer wurde die Bearbeitung der Liste für säumige Zahler von Krankenkassenprämien vom Kanton auf die Gemeinden übertragen. Das gilt auch für administrative Arbeiten im Asyl- und Flüchtlingsbereich.» 

Das vorhandene Personal des Bereichs Soziales müsse derzeit primär für die Sicherstellung der Unterstützungsleistungen eingesetzt werden. «Der hohe Arbeitsdruck führt dazu, dass die direkte Klientenarbeit sowie die sorgfältige Abklärung von Fällen zu kurz kommen, Fristen nicht eingehalten werden können, Leistungen von Dritten nicht abschliessend geltend gemacht werden sowie Klientinnen und Klienten länger in der Sozialhilfe bleiben», schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung. Dies habe ganz klar negative Auswirkungen auf die Sozialhilfeausgaben und mache die Stadt Zofingen für Personen attraktiv, welche dauerhaft von der Sozialhilfe leben wollen. 

Mit zusätzlichen 140 Stellenprozenten will der Stadtrat Gegensteuer geben – die Klientinnen und Klienten möglichst rasch und langfristig in den Arbeitsmarkt reintegrieren und sämtliche Leistungen Dritter konsequent einfordern. Dass mit genügend Personal erkleckliche Kosten eingespart werden können, beweise die Stadt Winterthur, sagt Gresch. In der Eulach-Stadt ist es gelungen, mit einer ausgebauten Beratung pro Fall und Jahr 1452 Franken einzusparen. (bkr) 

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