Mit Planung den Wert des Kanalisationsnetzes erhalten

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Abwasser Symbolbild (Archiv)

Es ist für uns selbstverständlich geworden, dass die Kanalisation unser Abwasser 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen im Jahr abführt. Ziel des Kanalnetzes und der ihm nachgelagerten Abwasserreinigungsanlage (ARA) ist es, die Bevölkerung vor hygienischen Problemen zu schützen, ohne dabei die Umwelt negativ zu beeinflussen. 

Damit das Netz à jour bleibt und für den nötigen Werterhalt gesorgt werden kann, sind die Gemeinden verpflichtet, «Generelle Entwässerungspläne» (GEP) auszuarbeiten und diese alle 10 bis 15 Jahre zu aktualisieren. Eine solche Überarbeitung steht in Zofingen an, weshalb der Stadtrat dem Einwohnerrat an dessen Sitzung vom 19. Oktober einen Kredit von 1,077 Millionen Franken beantragt. 

Mit diesem Geld soll unter anderem ein Bericht über den Zustand des Abwassernetzes erstellt werden. «Die letzten umfassenden Kanalfernsehaufnahmen zur Überprüfung des Zustands stammen aus dem Jahr 2002», hält der Stadtrat in einer Medienmitteilung fest. 

Behördenverbindliche Rahmenplanung 

Beim GEP handelt sich um eine Rahmenplanung und eine Grundlage für die jeweils jährlich folgenden Investitionstranchen. Wichtig in diesem Zusammenhang: Die Planungen für Zofingen und Mühlethal werden aus historischen Gründen weiterhin getrennt bearbeitet. Der GEP Mühlethal wurde 2014 aus Dringlichkeitsgründen vorgezogen (Kostenpunkt: 290 000 Franken) und steht unmittelbar vor seinem Abschluss. 

Die bisherigen GEP verfolgten die Philosophie, sämtliche Abwässer sowie das Regen- und Sickerwasser einer Kläranlage zuzuführen. Dadurch vermischte sich Schmutz- und an sich sauberes Regenwasser – und die Abwassermenge erhöhte sich stetig. Heute strebt man eine möglichst strikte Trennung an, lässt beispielsweise das (Ab-)Wasser von Brunnen versickern. Die neue GEP nimmt hier den Stadtrat in Pflicht, da das Dokument behördenverbindlich ist. Mit anderen Worten: Den Kosten für die Planung werden solche für jährliche Umsetzungsmassnahmen folgen. 

Das wird, wie es in der Botschaft an den Einwohnerrat heisst, zu einer Erhöhung der Abwassergebühren führen. Eine erste will der Stadtrat dem Parlament bereits im November im Rahmen des Budgets für das Jahr 2021 beantragen. Diese steht allerdings noch nicht im Zusammenhang mit der GEP. Sie wird benötigt, um die höheren Betriebsbeiträge an die ARA der Entsorgung Region Zofingen (Erzo) zu berappen. (bkr) 

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