Unwetter 2017 wird nochmals Thema an der Gmeind - Entscheid der Glückskette im Herbst erwartet

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1,1Millionen Franken wendete der Gemeinderat in den letzten drei Jahren für die Wiederherstellungsarbeiten nach dem Gewitter vom 8. Juli 2017 auf. (Archivbild ZT)

Am Freitag stimmt die Uerkner Bevölkerung über insgesamt sechs Traktanden ab. Neben der Rechnung, die mit einem Plus von rund einer Million Franken abschliesst, sind es vor allem Kreditabrechnungen, die die Versammlung beschäftigen werden. Der grösste Kredit in der Höhe von 162 000 Franken war für die Sanierung der Hinter- und Vorderhubelstrasse, die im Rahmen des Verpflichtungskredites geschah. Auch bei der Sanierung von Gemeindestrassen (150 000 Franken) und der Erneuerung der Informatik an der Schule (79 900 Franken) überschritt der Gemeinderat den finanziellen Rahmen nicht. Gleichzeitig stellt er einen Antrag für einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 190 000 Franken für die Belagssanierung an der Neudorfstrasse. Diese soll über den Waldfonds finanziert werden, der im 2018 errichtet wurde, nachdem die kantonale Forstreserveverordnung aufgehoben wurde. «Gemäss früherer Praxis können Sanierungen von Strassenabschnitten, welche sich auf Waldparzellen befinden und/oder durch Forstfahrzeuge stark beansprucht werden, durch eine entsprechende Entnahme aus dem Waldfonds finanziert werden», heisst es in den Traktanden. 

Zudem informiert der Gemeinderat über die Gesamtkosten des Unwetters vom 8. Juli 2017. Dabei differenziert er zwischen Kosten für die Ereignisbewältigung und die Wiederherstellungsarbeiten und die Rückerstattungen. Die Ereignisbewältigung wurde im Jahr 2017 mit knapp 300 000 Franken abgeschlossen. Für die Wiederherstellungsarbeiten wendete der Gemeinderat in den letzten drei Jahren rund 1,1 Millionen Franken auf. Beiträge aus Versicherungen und Spenden belaufen sich auf insgesamt knapp 800 000 Franken. Ausserdem hat der Gemeinderat im März die Gesuchsunterlagen für einen Beitrag der Glückskette eingereicht. «Mit der Gesuchsprüfung kann voraussichtlich im Sommer 2020 und mit einem Entscheid im Herbst 2020 gerechnet werden», heisst es weiter. 

Das letzte Traktandum behandelt einen Beitrag der Gemeinde an die reformierte Kirchgemeinde für die Sanierung der Kirchenuhr und des Geläutes. Mit 18 000 Franken möchte der Gemeinderat die Erneuerungsarbeiten unterstützen. Dies entspricht der Hälfte der Gesamtkosten. 

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