Spitex Region Zofingen AG nennt Honorar des Verwaltungsrates

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Symbolbild (Archiv)

Am nächsten Sonntag steht für die noch junge Spitex Region Zofingen AG eine schicksalhafte Abstimmung an: An der Urne stimmen die Oftringer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger darüber ab, ob der Gemeinderat die Spitex-Leistungen neu ausschreiben kann. Stimmen sie der Vorlage zu, könnte dies den baldigen Austritt der Gemeinde aus dem noch jungen Zusammenschluss zur Folge haben. 

Vor kurzem hat die Spitex Region Zofingen auf ihrer Homepage den ersten, 14-seitigen Jahresbericht aufgeschaltet. Dieser verdeutliche, dass der Zusammenschluss geglückt und das neu gegründete Unternehmen auf Kurs sei. Der erste Jahresbericht sei bewusst einfach gehalten worden, die personellen und finanziellen Energien seien für die Zusammenführung der ehemaligen Vereine zu einer AG eingesetzt worden, heisst es in einer Mitteilung zum Jahresbericht. Detailliertere Angaben, die über bereits Bekanntes hinausgehen, enthält der Jahresbericht indes nicht. 

Eine Zahl, die für Diskussionen gesorgt hat, schiebt die regionale Spitex nun in einem Leserbrief nach (siehe Seite 4). Verfasst hat diesen Karin Berglas, Vizeammann von Vordemwald und Verwaltungsrätin der regionalisierten Spitex. Es geht um das Honorar für den fünfköpfigen VR. «Die Entschädigungssumme für den gesamten Verwaltungsrat inkl. Spesen, exkl. Sitzungsgeldern beträgt 34 000 Franken pro Jahr», schreibt Berglas. Bisher konnten die Stimmberechtigten über diese Zahl nur spekulieren. Dass der VR sie nennt, soll diesen Spekulationen kurz vor der Abstimmung die Spitze nehmen. 

Gleichzeitig weibelt die Spitex Region Zofingen AG in Oftringen, um die Stimmbürger von einem Nein zu einem möglichen Austritt zu überzeugen. Sie verschickte in alle Haushaltungen ein Flugblatt. Die regionale Zusammenarbeit spare und bündle Ressourcen und sei gut gestartet, der Zeitpunkt der Neuausschreibung sei falsch, heisst es darin. Der Gemeinderat wollte den Flyer gestern nicht kommentieren. Man warte jetzt auf den Volksentscheid und werde diesen ab Montag umsetzen, sagte Gemeindeammann Hanspeter Schläfli. (pp) 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
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