Siegfried ist Teil der «World-Liga»

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Eines der beiden zugekauften Novartis-Werke in der Nähe von Barcelona ist der Campus El Masnou. Bild: zvg

Wachstum ist das Credo der Zofinger Siegfried AG und damit ein wichtiges strategisches Ziel. Dieses wurde von Rudolf Hanko wie auch von seinem Nachfolger Wolfgang Wienand in der Funktion des CEO konsequent verfolgt – aber nicht um jeden Preis. So sagte Verwaltungsratspräsident Andreas Casutt an der Generalversammlung 2019: «Wir denken an den Zukauf geeigneter Firmen – was aber nicht heisst, Abenteuer einzugehen.» Weshalb dieser Drang zu Wachstum – nach dem Siegfried bereits in den letzten Jahren verschiedene Firmen und Produktionsstandorte zugekauft hat? Dazu Wienand im GV-Referat: «Siegfried soll im Wachstumsmarkt der Pharmazulieferung als Unternehmen mitwachsen – Unternehmensgrösse ist auf diesem stark fragmentierten Markt mit Umsatz und Rendite gleichzusetzen.» Nun ist nach intensiver Suche eine geeignete Akquisition gefunden worden. 

Siegfried kauft zwei spanische Fabriken der Novartis 

Siegfried hat mit der Pharmafirma Novartis eine Vereinbarungen über die Übernahme von zwei Produktions­stätten in Spanien unterzeichnet. Mit diesem Zukauf werde Siegfried die Kapazitäten und technologischen Fähigkeiten ihres globalen Produktionsnetzwerks deutlich erweitern und die angestrebte kritische Grösse im Bereich fertiger Arzneimittel erreichen. «Damit schafft Siegfried weiteres Potenzial für profitables Wachstum», heisst es in einer Medienmitteilung. Konkret geht es um zwei Fabriken in der Nähe von Barcelona mit insgesamt 1000 Mitarbeitenden. Das Werk in Barberà del Vallès ist für die Produktion oraler Darreichungsformen von Medikamenten und Kapseln für Inhalationsgeräte konzipiert. In El Masnou geht es vor allem um augenmedizinische Produkte und um die sterile Abfüllung von Wirkstoffen. Bei letzteren ist Siegfried bereits mit Werken in Irvine (USA) und in Hameln (D) tätig – der Zukauf stärkt die Marktposition massiv. Im Rahmen der Transaktion haben Novartis und Siegfried zudem verschiedene Verträge abgeschlossen, die eine enge Zusammenarbeit während der Ausgliederung, aber auch für die Zeit nach der Übernahme besiegeln. So soll es einen mehrjährigen Vertrag für die Herstellung und Lieferung wichtiger Novartis-Produkte geben. «Mit der anvisierten Milliarde Umsatz gehören wir unter den Pharma-Zulieferern zu den grössten der Welt», sagt Siegfried-Kommunikationschef Peter Gehler. Die Transaktion stärke zudem den Standort Zofingen: «Hier muss wegen der Übernahme niemand Angst um seine Stelle haben – im Gegenteil.» 

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