Flavia Landolfi : «Jesse Ritch und ich wollen ins Finale»

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Flavia Landolfi im Tanzstudio, wo nächstes Jahr ihre Tanzschule starten wird. © Britta Gut

Himmlisch waren Flavia Lan­dolfi und Jesse Ritch im Quickstepp-Schritt übers Parkett gegleitet. In hellblauen Kostümen tanzten sie zum Lied «Cheek to Cheek» fast so professionell wie Ginger Rogers und Fred Astaire, die hierzu zum ersten Mal übers Parkett schwebten. Am 14. März verzauberten die Kölliker Tanzlehrerin und der Berner Sänger das TV-Publikum der SRF-Sendung «Darf ich bitten?». Und sie überzeugten die Jury. 

Dann kam die Coronapause. Am Samstag geht es endlich weiter. Flavia Landolfi und Jesse Ritch müssen sich im Halbfinal behaupten. Dann werden die Eltern der Köllikerin und ihre Drillingsgeschwister im Publikum sitzen, der Rest der Familie wird sich ein privates Public Viewing im Tanzstudio einrichten und ihren Star aus der Ferne anfeuern. «Seit Juli sind wir wieder am Proben», sagt die 25-jährige Turniertänzerin, die sich als Tagesjob im Familienunternehmen Landolfi-Group um Buchhaltung und Personalwesen kümmert. Ihre Promi-Konkurrenten am Samstag werden Schönheitskönigin Karina Berger, Moderatorin Bigna Silberschmidt, Sänger Florian Ast und Luftakrobat Jason Brügger sein. Alle Paare seien erstzunehmende Kontrahenten, «am meisten wohl das Tanzpaar Patrycja Studer und Jason Brügger, wegen seines Hintergrunds als Artist», sagt Flavia Landolfi. Die Stimmung unter den Teilnehmern sei super. «Es herrscht überhaupt kein Konkurrenzkampf, wie es in so einem Wettbewerb möglich wäre. Alle sehen den Spass in der Show.» 

Ein strenges Trainingsprogramm bis zur Show 

Wie oft ein Tanzpaar, bestehend aus Profitänzer und Promi, zusammen übt, steht jedem frei. Flavia Landolfi und Jesse Ritch haben ein ehrgeiziges Ziel: «Wir hoffen sehr, dass wir ins Finale kommen, wir haben in den letzten Monaten hart darauf hingearbeitet», sagt sie. Begonnen wurde im Juli mit zwei Trainings pro Woche, dann wurde auf vier aufgestockt. Über ihren Promi-­Schüler hat die Tanzlehrerin nur Lobendes zu berichten: «Jesse ist sehr gut zwäg und schaffte die vielen Trainings locker. Als Sänger hat er ein gutes Rhythmusgefühl, die Tänze einzustudieren, machte grossen Spass mit ihm.» 

Eigentlich hätten sich die beiden schon im Frühling im Halbfinal behaupten sollen. Coronabedingt wurde die Tanzshow auf Eis gelegt. Eine Weile war nicht sicher, ob und wann es weitergeht. Dann die Nachricht vom Fernsehen: «Darf ich bitten?» wird im Herbst fortgesetzt. Zwei Tänze müssen die Paare bestreiten, «was für welche das sind, wird erst in der Sendung gelüftet», sagt Flavia Landolfi. Sie macht aus Jesse nicht nur einen Tänzer, sondern choreografiert auch alle Tänze selber. Unterstützung erhielt sie dabei von ihrem Freund David Büchel. Die beiden sind ein erfolgreiches Turniertänzerpaar. Erst gerade vergangenes Wochenende ergatterten sie eine Bronzemedaille an der Schweizer Tanzmeisterschaft. 

Im nächsten Jahr soll eigene Tanzschule eröffnet werden 

Eine Heirat mit ihrem Tanz- und Lebenspartner steht noch nicht an. Ein Baby aber ist geplant – eines geschäftlicher Natur. Die beiden wollen im nächsten Frühling ihre eigene Tanzschule gründen. Als Raum dient das Tanzstudio im Untergeschoss des Lan­dolfi-Gebäudes in Oberentfelden. Der Start war schon für dieses Jahr geplant, doch Corona kam dazwischen. Nur einen Namen haben sie für ihre eigene Schule noch nicht gefunden. «Wir studieren schon lange an einem Namen herum», so die künftige Unternehmerin, «wir müssen uns bald einmal entscheiden.» 

Ist «Darf ich bitten» nach der Finalsendung am 17. Oktober zu Ende, heisst das nicht, dass auch Flavia Landolfi von der Bildfläche verschwunden ist. Es ist gut möglich, dass sie für nächstes Jahr erneut engagiert wird. Und vielleicht tanzt ihr David Büchel mit einer VIP-Dame in derselben Sendung. 

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