Über 50 Neuansteckungen an einem Tag: Die Aargauer Kantonsärztin Hummel ordnet die hohe Zahl ein

yvonne_Hummel_Iseli.jpg
Kantonsärztin Yvonne Hummel im Contact-Tracing-Center in Aarau. © Chris Iseli

Seit Beginn der Coronapandemie hat der Kanton Aargau nie mehr als 50 Neuansteckungen an einem Tag vermeldet. Der bisherige Höchstwert von 48 Fällen wurde am 31. März gemeldet, zwei Wochen nachdem der Bundesrat die ausserordentliche Lage ausgerufen hatte.

Am Donnerstag nun meldete der Kanton 55 Neuansteckungen für den Vortag. Bereits am Dienstag waren es mit 43 Infektionen deutlich mehr Fälle als in den vorhergehenden Tagen.

Kein Superspreader-Event, aber Ausbrüche in Firmen

Kantonsärztin Yvonne Hummel sagt, die Zahlen würden schweizweit ansteigen, wobei der Kanton Aargau zurzeit weiter unterdurchschnittlich betroffen sei. «Einen Superspreader-Event gibt es zurzeit nicht», sagt die Kantonsärztin. Es bestünden aber einzelne Infektionsausbrüche mit zwei oder mehr gleichzeitig infizierten Personen innerhalb einer Gruppe. Betroffen sind zwei Unternehmen im Bezirk Aarau und im Freiamt. 

Die aktuelle Situation sei nicht mit dem Frühling zu vergleichen. «Wir gehen davon aus, dass im Frühling die Dunkelziffer deutlich höher war als heute», sagt Yvonne Hummel. Damals seien ausschliesslich schwer erkrankte Personen sowie Gesundheitsfachpersonen getestet worden.

«Heute werden alle Personen mit Symptomen getestet. Dabei sind auch viele Personen mit leichten Symptomen, welche nun – im Gegensatz zum Frühling – zu den laborbestätigten Fällen gezählt werden.» Ausserdem beobachte man seit Mitte September gehäuft Ansteckungen im Rahmen von privaten Anlässen  wie Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern.

Die Kantonsärztin weist ausserdem darauf hin, dass mehr als die Hälfte der laborbestätigten Fälle der letzten Woche in den drei Kantonen Genf, Waadt und Zürich gemeldet wurden. Seit drei Tagen werde nun auch ein Anstieg im Kanton Aargau beobachtet. «Die Situation ist weiterhin fragil und die weitere Entwicklung wird genau beobachtet», so Hummel.

Nur zwei Coronapatienten auf der Intensivstation

Zur Lagebeurteilung berücksichtigen die Verantwortlichen beim Kanton laut Hummel neben den laborbestätigten Fällen ebenso die Spitalkapazitäten mit Belegung von Intensivstation und Beatmungsplätzen, die Todesfallrate, Infektionsausbrüche sowie den Verlauf der letzten 7-14 Tage.

«Die erkrankten Personen sind weiterhin primär jüngere Patienten zwischen 20-40 Jahren, weniger häufig auch Personen zwischen 40-60 Jahren», sagt Hummel. Im Moment sind im Aargau neun Coronapatienten im Spital. Zwei von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. In Isolation befinden sich im Moment 150 infizierte Personen (+32). 454 Kontaktpersonen (+64) sind in Quarantäne.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Wenn ich mein Leben…

B. Hofer
schrieb am 13.10.2020 13:50
Und jetzt zitiert Herr Bühler noch Marlene Dietrich! «Stiellos» schlägt er sich als letzter Versuch noch auf die Seite von uns Frauen. An Peinlichkeit nicht mer zu überbieten - imfau;-)
P.S. Trump weg, Bühler weg… wo führt das noch hin?!

Na ja

Ueli Bühler
schrieb am 13.10.2020 11:30
Wenigstens können Sie Kempi sich die Zeit mit der Korrektur meiner Taxte vertreiben. Eigentlich ist es eine Ehre von einem wie Ihnen die Texte Korrigiert zu bekommen. Ich hoffe die Benotung meiner Beiträge sind nicht allzu schlecht! Allerdings ist die Note oder Ihre Beurteilung nicht das was meine Schreibweise verändern könnte. Es Interessiert ja auch keine Sau was Sie darüber denken! Wie Sie vielleicht bemerkt haben sind diese Fehler einzig auf die Englischen Wörter beschränkt. Und ehrlich gesagt ist es lächerlich wie Sie versuchen mich als Dumm darzustellen. Auch sollte doch klar sein wieso Sie dies tun. Es ist wie bei allen die meinen es besser zu können. Um selber in einem besseren Licht dazustehen werden die anderen niedergemacht und verhöhnt! Wenn ich mein Leben noch einmal leben würde, würde ich dieselben Fehler machen, aber dafür früher.

Wer sucht der findet

Kempi
schrieb am 12.10.2020 17:54
Vielen Dank für den befruchtenden Zeitvertreib Herr Bühler. Ich habe in Ihrem Kommentar "Wie Bitte?" alle die von Ihnen "bewusst eingestreuten Fehler" gefunden. Es sind derer elf. Am Kommentar "Kann schon sein." arbeite ich noch. Das Ergebins wird zu gegebener Zeit mitgeteilt.

Kann schon sein.

Ueli Bühler
schrieb am 12.10.2020 14:41
Ich habe nie behauptet diese Zeilen seihen von mir! Ist es in diesen Kommentarseiten Pflicht seine Quellen alle zu nennen. Sie scheinen ein Journalist zu sein. Einer von den ganz Cleveren? Ich habe übrigens auch nie behauptet ich sei ein Literatur Kenner. Vielmehr habe ich geschrieben ich habe viel gelesen. Was bei meine unzähligen Spitalaufenthalte auch nicht weiter verwundert. Und Dude ist durchaus der passende Name für Sie! Sollten Sie wieder einmal en Stichwort von mir lesen sind Sie einfach nur der Leser davon. Und schreiben Sie etwas zum Thema und nicht über mich. Das ist der ehre Zuviel.

Falsch

Ueli Bühler
schrieb am 12.10.2020 13:58
Ich muss gestehen ich habe das erste Wort im Zitat wo und wenn falsch zitiert. Mein Fehler. Aber sind wir mal ehrlich, dass es in diesem Fall an der Aussage des Zitats an sich nichts grosses verändert. Ihr Schreibstil erinnert mich übrigens an den guten Ron und den Donald Trömp, auch der gute Observer kommt mir in den Sinn. Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen. Sie Wissen sicherlich selbst von wem dieses Zitat ist?

Super kopiert Ueli!

The Dude (n)
schrieb am 12.10.2020 13:44
Sie sind ein richtiger kleiner Hochstapler, Herr Bühler, allerdings ein nicht so wirklich geschickter. Die ersten drei Zeilen ihres "Was ist Ihre Kritik"-Kommentars haben sie stinkfrech aus der Frankfurter Rundschau kopiert (wer's nicht glaubt: hier der Link: https://www.fr.de/kultur/literatur/pflicht-widerstand-11765767.html zweiter Abschnitt, ab Ende 5. Zeile). Haben Sie wahrscheinlich ganz "vergessen", den Quellennachweis, hä? Sie grosser Denker Sie. Pfffffff!

Was ist Ihre Kritik?

Ueli Bühler
schrieb am 12.10.2020 13:30
Das Bertolt Brecht zugeschriebene Diktum „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ relativiert den absoluten Vorrang der Rechtssicherheit, der Widerstand prinzipiell ausschließt, durch ein natur- und vernunftrechtlich begründetes Gerechtigkeitsempfinden, das Widerstand als letztes Mittel akzeptiert, eventuell sogar fordert. Es fällt mir schwer diese Kritik ernst zu nehmen. Ich kann nichts dafür, dass ich viel Lese. Fehler sind wohl seit Wochen keine mehr in den Texten von mir vorhanden. Ich habe in der Vergangenheit allerdings ein paar solche eingestreut um die Oberlehrer zu beschäftigen. Sie haben wie Sie nichts anderes zu tun. Es scheint zumindest so. Ich sehe an Ihnen wie Sie meinen mich kritisieren zu wollen und nichts über die Artikel schreiben. Wenn Sie doch so gebildet sind würde ich vorschlagen einen anderen Namen zu verwenden. DUDE ist nicht gerade der Inbegriff von Weisheit und eines Literatur Verstehers. Nein Sie werden mich nicht daran hindern meine Meinung kund zu tun. Seit Wochen wird zum Beispiel auf dem Stil herumgeritten. Das habe ich sagen wir mal vor 3 Monaten so geschrieben. Ich schreibe als erstes IMMER einen Kommentar zum Artikel. Mit meinem Namen. Das kann man von anderen nicht behaupten.

Hopfen und Malz verloren

The Dude (n)
schrieb am 12.10.2020 11:27
Herr Bühler, merken Sie nicht, dass Sie sich nur die ganze Zeit über an "den andern" spiegeln? Offenbar sind SIE nicht fähig, genau zu lesen, was man Ihnen schreibt: Niemand hat gesagt, das Zitat von Brecht existiere nicht. Sie haben es leider falsch zitiert, aber das wollen Sie wohl nicht wahrhaben. Hätten Sie auch nur einen Zehntel der Werke gelesen, die Sie vorgeben, gelesen zu haben, wäre es schwer vorstellbar, dass Ihre Orthographie immer noch dermassen grauenhaft ist. Und hören Sie auf, sich als Literaturkenner zu inszenieren, das nimmt Ihnen nun wirklich niemand ab!

Wie Bitte?

Ueli Bühler
schrieb am 12.10.2020 10:20
Ich bin erstaunt über die Meinung dieser Spruch sei nicht von Bertold Brecht. Es ist mir doch tatsächlich ein Fehler beim Namen passiert. Ich bin mir aber sicher Brecht hätte dies mit einem Lächeln Quittiert. Ich versichere Ihnen allen es ist von Brecht! Er sagte es als die Nazis die Macht ergriffen haben. Wie viele nicht wissen dürften wird er im gleichen Atemzug mit Mann, Lessing, Fontane und Gothe genannt. Im Buchdruckermuseum im walk of ideas in Berlin auf einem Denkmal geehrt. Viele seiner Stücke werden heute noch gerne gespielt. Ich muss Dank meine allgemeine Bildung nicht gleich zu Wikipedia greifen. Aber Dude, Macker, Dandy oder Tourist wird seine Infos dort holen. Es ist ja kein Name bekannt. Also sage ich Relax, dude, oder sind Sie gar eine Dudette? Und es ist in Ihren werten Kreisen anscheinend üblich die Namen anderer zu verfälschen oder zu verunstalten. Ich trage das mit Fassung. Herrscher, Heimat, Erbe, mächtig, reich. ist die Bedeutung meines namens übrigens. Es ist erstaunlich wie gewisse Menschen vor dem Computer hocken und meine Kommentare Kommentieren zu müssen. Nicht Lesen ist viel einfacher, nicht wahr! Zum Schluss nochmals Brecht, der übrigens ausdrücklich darum gebeten hat seine Zitate bei passender Gelegenheit zu verwenden. Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Finger weg von Brecht!

Kempi
schrieb am 09.10.2020 16:16
Ja, ich muss mich korrigieren: ich habe gestern noch geschrieben, dass üli bühler immerhin die Zitate fehlerfrei abschreibe. Weit gefeht! Nicht einmal dazu ist er fähig. Ich muss und will Frau Hofer und dem Dude zustimmen - U.B. ist an Peinlichkeit nicht zu übertreffen. Und eine ganz persönliche Bitte von mir: Finger weg von Bertolt Brecht!

Peinlich

B. Hofer
schrieb am 09.10.2020 15:45
OMG: Brecht zitieren und damit einen «Brechreiz» auslösen! Herr Bühler, tiefer geht es nicht mehr - imfau!;-)
P.S.Sie nannten ihn «Der Stiellose»

Damit der Stiel wieder steht

The Dude (n)
schrieb am 09.10.2020 14:49
Ich weiss, es ist Ihr ganz eigener Stiel und namhafte Blätter prügeln sich darum, Sie als Kolumnist anheuern zu dürfen, Herr Bühler, aber Bertold Brecht hat ganz sicher nicht zum Wiederstand aufgerufen, auch wenn Sie nicht widerstehen können und ständig allerhand föörige Buchstaben in Worte transplantieren. BertHold hat Herr Brecht übrigens auch nicht geheissen. Geben Sie sich doch ein wenig Mühe beim Abschreiben aus Wikipedia!

Lagebeurteilung

Ueli Bühler
schrieb am 09.10.2020 14:07
Sehr gut Analysiert Frau Humbel. Ist Ihnen Aufgefallen, dass in den Gebieten oder den Ländern in denen Maskenpflicht befohlen wurde. Da sind die Fallzahlen in die Höhe geschossen. Je restriktiver diese Masken getragen werden, umso höher die Fallzahlen. Jeder Alte ist inzwischen so vorsichtig, dass er nicht mehr angesteckt werden kann. Abstand halten ist völlig genügend. Masken sind hingegen leider die falsche Massnahme. Die Vermutung liegt nahe es könnte sogar kontraproduktiv sein. Wie sagte schon Berthold Brecht: " Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Wiederstand zur Pflicht!"
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Andreas Meier AG
Chauffeure (m/w) Kat. C, Mitarbeiter, Niedergösgen
Berner AG Printline
Gestalter/in Werbetechnik EFZ, Mitarbeiter, Aarau
Chiffre CD-001/00358, ZT Medien AG
Mitarbeiterin im Pflegedienst, Mitarbeiter,
Ernst Gerber AG
Mechaniker für PW/LKW, Mitarbeiter, Roggwil
Home Instead Seniorenbetreuung
Teilzeitstelle im Stundenlohn, Mitarbeiter,
Schlossgarage AG W. Schärer
Automobilmechaniker / - Mechat, Mitarbeiter, Thörigen
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner