Bundesrats-Plan enthüllt: Einschränkungen für Familienanlässe und landesweite Maskenpflicht

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Der Entwurf zur neuen Covid-Verordnung des Bundesrats. © Foto: pmü

Das Dokument ist mit «Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie» betitelt. Es ist der Entwurf des Bundesrats mit den geplanten Corona-Verschärfungen.

 

Der Bundesrat dürfte die Verordnung am Sonntag bei seiner ausserordentlichen Sitzung ab 11 Uhr beraten und verabschieden. Noch am selben Tag wird die Öffentlichkeit informiert. Verfolgen Sie die Bundesratsinformation live hier. 

 

Und das ist der bundesrätliche Plan, der CH Media vorliegt:

  • Landesweite Maskenpflicht: Gesichtsmasken müssen in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen getragen werden müssen. Das betrifft nicht nur Läden, sondern etwa auch Bahnhöfe, Gastrobetriebe und Museen. In Restaurants, Bars und Clubs sollen Gäste die Maske nur abnehmen dürfen, wenn sie an einem Tisch sitzen oder «in Konsumationsbereichen stehend Speisen und Getränke konsumieren», wie es im Verordungsentwurf heisst.
  • Verbot von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum: Ansammlungen von mehr als 15 Personen im öffentlichen Raum, namentlich auf öffentlichen Plätzen, auf Spazierwegen und in Parkanlagen, sind verboten. Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern.
  • Maskenpflicht für Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis: Für private Veranstaltungen, an denen über 15 und höchstens 100 Personen auf Einladung hin teilnehmen, gilt: Der Organisator muss die Kontaktdaten der teilnehmenden Personen erheben. Und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen eine Gesichtsmaske tragen, wenn sie sich nicht an ihrem Sitzplatz für die Konsumation von Essen oder Getränken befinden. Essen und Getränke dürfen nur sitzend konsumiert werden; die Sitzplätze müssen den einzelnen Personen zugeordnet sein.
  • Keine privaten Anlässe in geschlossenen Einrichtungen: Private Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen dürfen nur in öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben durchgeführt werden.
  • Sektorpflicht für Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen: Werden bei Veranstaltungen mit über 100 und bis höchstens 1000 Besuchern Kontaktdaten erhoben, so sind sie erlaubt - es muss aber eine Unterteilung in Sektoren mit höchstens 100 Personen vorgenommen werden.
  • Homeoffice-Empfehlung: «Die Arbeitgeber beachten die Empfehlungen des BAG betreffend die Erfüllung der Arbeitsverpflichtungen von zu Hause aus», heisst es in der Verordnung, mit anderen Worten: Der Bund empfiehlt wie schon im Lockdown das Homeoffice.

Wann die neue Verordnung in Kraft tritt, ist noch offen. Der Bundesrat konsultiert am Wochenende in einer Express-Vernehmlassung noch die Kantone.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
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