Urnenabstimmung: Oftringer Gemeinderat braucht den Schulhaus-Entscheid

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Der Aufmarsch an der Infoveranstaltung in der Oftringer Mehrzweckhalle hielt sich in Grenzen. Bild: Janine Müller

Die Oftringer Stimmberechtigten müssen aufgrund der Coronapandemie erneut an der Urne statt an der Gemeindeversammlung über die anstehenden Geschäfte befinden. Die Urnenabstimmung findet am Sonntag, 29. November statt. Grund für den Entscheid des Gemeinderats ist das Traktandum Schulhausneubau. Die Behörde geht davon aus, dass dieses mehr Stimmberechtigte in die Mehrzweckhalle gelockt hätte, als zurzeit angemessen wären. 

Mit all den Schutzmassnahmen wegen der Coronakrise hätten knapp 220 Personen Platz in der Halle. Und weil der Gemeinderat dringend einen Entscheid zum Schulhausneubau braucht, hat er sich für einen Urnengang entschieden. «Nächstes Jahr werden die Gemeindeversammlungen wieder stattfinden. Davon bin ich überzeugt», meinte Gemeindeammann Hanspeter Schläfli (FDP). 

Und so wurden die interessierten Bürgerinnen und Bürger am Dienstagabend über die Geschäfte informiert. 6,1 Mio. Franken soll das neue Primarschulhaus im Oberfeld kosten (das ZT berichtete). Der Bau sei ohne Schnickschnack geplant, führte Peter Göldi, Leiter Bauen Planen Umwelt, vor knapp 20 Interessierten aus. Man habe auch an die Zukunft gedacht: Die Räumlichkeiten der Schulverwaltung, die im neuen Primarschulhaus untergebracht werden, können bei Bedarf in Klassenzimmer umfunktioniert werden. 

Ein Votant wollte nachfolgend wissen, wie die Schulraumplanung künftig aussehe. Er kritisierte: «Nicht einmal zehn Jahre nach dem letzten Schulhausbau müssen wir schon wieder erweitern.» Schläfli machte kein Geheimnis daraus, dass der Neubau eines Primarschulhauses nicht reicht. In Zukunft müsse auch der Standort Sonnmatt angeschaut werden. Dafür gebe es aber noch kein konkretes Projekt. Ein Vertreter der Firma Renggli AG, die für den Bau des neuen Primarschulhauses zuständig ist, machte zudem klar, dass das neue Schulhaus räumlich flexibel sei. Insgesamt könnte es um fünf weitere Schulzimmer erweitert werden. Eine Votatin wollte zudem wissen, ob das Schulhaus im Minergie-Standard gebaut werde. Die Antwort: ja, aber ohne Zertifizierung. 

Ein weiteres Geschäft ist die definitive Einführung der Tagesstrukturen. Vizeammann Markus Steiner (SP) erläuterte die Gegebenheiten. Im ersten Schuljahr sei der Betrieb noch schlecht gelaufen, mittlerweile sind die Zahlen stetig steigend. «Es brauchte Zeit, bis das Angebot bei den Eltern bekannt war.» 

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