Im Einbahnverkehr durch den Rothrister Herbst-Markt

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Impression aus dem Jahr 2019 (Bild: www.rothrister-märit.ch)

«Die Sitzungen haben etwas länger gedauert als üblich», gibt Karin Lienhard lachend zu. Corona eben. «Aber wir waren uns im Organisationskomitee von Anfang an einig, dass wir ‹unseren Märit› durchführen wollen», betont die OK-Präsidentin des Rothrister Märits. Das OK habe jedenfalls alles Erdenkliche vorgekehrt, um Besuchern und Ausstellern einen sicheren Aufenthalt am Rothrister Märit zu ermöglichen. «Stand heute (14. Oktober) sind wir überzeugt, dass wir den Rothrister Märit durchführen können», sagt Lienhard mit Überzeugung. 

Angebote jedenfalls wird es auf dem Platz beim Dörfli-­Schulhaus in grosser Zahl geben. «Wir mussten auch dieses Jahr nicht gross Werbung machen, um Ausstellende zu gewinnen», sagt die 55-Jährige. Toll finde sie, dass sich die Schule und zahlreiche Vereine wieder beteilligen würden. Zwei Realschulklassen helfen beim Aufstellen der Stände, eine 5. Klasse und die 1. Bezirksschule bessern ihre Klassenkasse mit einem eigenen Marktstand auf und eine 6. Klasse betätigt sich als «Lösliverkäufer». 

Das Angebot sei gewohnt vielfältig und abwechslungsreich. Mit Produkten vom Bauernhof, Backwaren vom Bäcker, Honig, Käse, Konfitüren, Rothrister Bier oder Whisky liesse sich der Magen verwöhnen – an weiteren Ständen fände sich ein buntes Angebot, das von kunsthandwerklichen Produkten und Töpferwaren über Artikel aus der Bastelecke, Kränze und Girlanden, Drittwelt-Produkte sowie Schmuck und Accessoires bis hin zu Pflanzen und sogar Hundefutter reiche. «Da hat es für jeden Geschmack und alle Bedürfnisse ein Angebot», ist sich Lienhard sicher. Und es gäbe sicher auch die eine oder andere Möglichkeit, bereits ein erstes Weihnachtsgeschenk einzukaufen. Ganz vieles sogar «made in Rothrist». 

Mit Abstand eine tolle Marktatmosphäre erleben 

Die rund 50 Marktstände sind wie üblich auf dem Dörfli-Platz platziert. «Das OK hat davon abgesehen, die Stände weitläufig auf dem grossen Schulhaus-­Areal zu ‹verstreuen›, weil Besucherinnen und Besucher eine tolle Marktatmosphäre erleben sollen», sagt Lienhard. Die notwendigen Abstände könnten auch so eingehalten werden. 

Jeder Aussteller hätte sich allerdings strikte an das Schutzkonzept, das vom Schweizerischen Marktverband erarbeitet worden sei, zu halten. So habe jeder Aussteller bei seinem Marktstand Desinfektionsmittel bereitzuhalten, Distanzmarken vor seinem Stand anzubringen oder eine Plexiglasscheibe bei der Zahlstelle zu montieren. Um grössere Menschenansammlungen zwischen den Marktständen zu vermeiden, gilt auf dem Areal strikter Einbahnverkehr. Und dass man Abstand halten müsse, dürften in der Zwischenzeit die meisten Menschen verinnerlicht haben. 

Auch der Flohmarkt für Kinder findet statt. Kinder und Jugendliche können dort ihre nicht mehr gebrauchten Spielsachen anbieten. Für die jüngsten Besucherinnen und Besucher hat das Märit-OK weitere Attraktionen bereitgestellt. Erstmals in der Geschichte des Rothrister Märits steht ein Nostalgie-Karussell auf dem Platz, zudem wird auch das beliebte Pony-Reiten von 10 bis 16 Uhr wieder angeboten. 

Nicht fehlen darf eine grosse Tombola. Ein Glückspilz wird im besten Fall mit dem Einsatz von einem Franken den Hauptpreis, ein Velo, nach Hause nehmen. Viele weitere Preise, zum grossen Teil von Marktteilnehmern gespendet, sind zu gewinnen. 

Vielfältig ist auch das gastronomische Angebot am Rothrister Märit. Die Festwirtschaft in der alten Turnhalle wird vom Inline Hockey Club Rothrist geführt. Die Inlinehockeyaner bieten Suppe mit Spatz sowie Pasta an. An zahlreichen Marktständen besteht die Möglichkeit zur Verpflegung: Raclette-Brote der Altherrenfussballer des FC Rothrist, Würste vom Grill, Gerichte aus der indonesischen Küche, Tornado-Kartoffeln und Marroni und Magenbrot. 

2021 wird der 30. Rothrister Märit stattfinden. Es sei nicht das Ziel, mehr Ausstellende nach Rothrist zu locken, gibt Lienhard zu verstehen, dafür aber mehr Attraktionen rund um den Märit bereitzustellen. «Und wir hoffen natürlich, dass dann das leidige Virus endgültig kein Thema mehr ist.» 

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