Dominik Gresch: Ein Schwingfan mit Ambitionen

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Dominik Gresch auf einem Spaziergang mit Hündin Milou, dem Hund seiner Mutter. (Bild: zvg)

Vor vier Jahren landete Dominik Gresch bei den Grossratswahlen auf dem ersten Ersatzplatz der Grünliberalen. Dieses Mal konnte er vom ersten Listenplatz aus starten. Optimale Voraussetzungen also. «Ja, die Chance war gross, dass es dieses Mal klappen würde», sagt der 45-Jährige. Trotzdem habe er einen zurückhaltenden Wahlkampf geführt, weil er politisch als Zofinger Stadtrat und beruflich als Bereichsleiter Kranken- und Unfallversicherung beim Schweizerischen Versicherungsverband einiges um die Ohren gehabt habe. «Umso mehr freut es mich, dass ich die Stimmen im Vergleich zum letzten Mal verdoppeln konnte. Das sehe ich auch als Anerkennung meiner politischen Arbeit.»

Im Grossen Rat die regionale Sicht vertreten

Am 5. Januar 2021 wird Dominik Gresch somit das erste Mal in Aarau die grünliberale Sicht des Bezirks Zofingen vertreten. Für ihn sei klar, dass er regionale Interessen in den Grossen Rat tragen werde. Vom Beruf her ist Gresch vertraut mit dem Gesundheitswesen. Die Bereiche Bildung und Soziales betreut er als Stadtrat von Zofingen. Wichtig ist Dominik Gresch auch, dass die Rahmenbedingungen für Unternehmen nicht verschlechtert werden. «Die Forschungsergebnisse müssten besser in Arbeitsplätze umgemünzt werden. Hier ist noch viel Potenzial vorhanden.» Er denkt dabei beispielsweise an Cleantech-Unternehmen, die ihre Ziele mit umweltverträglichen Techniken entwickeln.

In seiner Freizeit wandert Dominik Gresch gerne mit seiner Partnerin, leider komme er aber nicht so oft dazu, wie er gerne würde, sagt er. So bleibt als Ersatz häufig nur ein Spaziergang mit Milou, der Hündin seiner Mutter. Einfacher in seinem Tagesablauf unterbringen kann Gresch ein anderes Hobby: das Zeitunglesen. Als Neffe des ehemaligen ZT-Direktors Hans Gresch liest er natürlich das Zofinger Tagblatt – zu Hause oder auf dem Weg zur Arbeit. Und seit Dominik Gresch OK-Präsident des kantonalen Schwingfests in der Zofinger Altstadt war, ist er vermehrt an Schwingfesten anzutreffen. «Ich geniesse die Atmosphäre, die friedliche Stimmung und den sportlichen Umgang der Schwinger miteinander.» Dominik Gresch ist erst relativ spät auf den Geschmack gekommen: Sein erstes Schwingfest hat er 2015 in Aarburg besucht. Vorher war er eher in Richtung Basketball orientiert. Während des Studiums der Internationalen Beziehungen in Genf hat er in einer Amateurliga gespielt. Das Schwingen passe übrigens auch gut zur grünliberalen Politik, sagt Dominik Gresch. «Die GLP will die Heimat als Lebensgrundlage erhalten. Und was ist mehr Heimat als Schwingen?»

Kandidatur als Ammann müsse gut überlegt sein

Im nächsten Jahr wird der Stadtrat neu gewählt. Wird Dominik Gresch wieder kandidieren? «Ich habe grossen Respekt davor, Politik, Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bringen», sagt er. Den Einwand, als Stadtammann müsste er nur noch Politik und Privates miteinander vereinen, lässt er so nicht gelten. «Ich habe bereits einen tollen Job, den ich gerne aus­übe. Daher müsste eine Kandidatur als Ammann gut überlegt sein.»

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