Cross-Race GP Luzern in Pfaffnau fällt der Corona-Pandemie zum Opfer

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Für Sportler und Sportfans fällt ein weiterer Grossanlass ins Wasser: Das Cross-Race GP Luzern in Pfaffnau Ende Dezember. (Bild: Michael Wyss)

«Bis vor kurzem hofften wir wirklich, dass wir das Cross- Race GP Luzern in irgendeiner Form durchführen können», sagt OK-Präsident Michael Wechsler, «die coronabedingt erschwerten Umstände, die seit der Bekanntgabe der neusten Vorschriften und Schutzmassnahmen des Bundes herrschen, machen eine erfolgreiche Durchführung praktisch unmöglich.» Bis auf Weiteres verbietet der nationale Radsportverband Swiss Cycling die meisten Wettkämpfe, nur in den Lizenzkategorien ab U19 sind Rennen erlaubt. 

In Pfaffnau wären von den Dreijährigen mit ihren Laufrädern über Juniorenkategorien bishin zu Anfängern, Amateuren und Profis allesamt hinter der Startlinie eingestanden. «Der Nachwuchs ist eines unserer Steckenpferde und einer der Hauptgründe, wieso wir diese Rennen organisieren», betont Michael Wechsler, «wir wollen den Jungen eine Startmöglichkeit bieten. Das ist aktuell nicht möglich und wird wohl bis Ende Jahr so bleiben.»

Das finanzielle Risiko ist kaum kalkulierbar

Die fehlende Startgelegenheit für den Nachwuchs ist nur einer der Punkte, die den Ausschlag zur Absage gaben. «Wir haben im OK verschiedene Durchführungsvarianten diskutiert», erzählt Michael Wechsler. Eine Idee sei gewesen, ein internationales Rennen auszuschreiben, aber nur Schweizer Fahrer auf die Strecke zu schicken, die so wertvolle Weltranglistenpunkte hätten sammeln können. Doch egal, welche Art von Wettbewerb man entworfen hätte: «Das Ausarbeiten und vor allem das Umsetzen eines Schutzkonzeptes hätte einen massiven Mehraufwand bedeutet für uns», so Wechsler.

Auch, was die Gestaltung des Festareals und den Zuschaueraufmarsch betrifft, prüfte das OK verschiedene Varianten. Aktuell wären maximal 50 Zuschauer erlaubt. Das raube dem Anlass den Charme, den er dank den vielen Menschen am Streckenrand und in der Beiz haben würde, sei man sich im OK einig gewesen. «Auch das finanzielle Risiko bei einer Durchführung unter diesen Umständen war nicht zu unterschätzen», betont Michael Wechsler, «viele Sponsoren äusserten sich zwar positiv bis Ende Oktober, aber eine Sicherheit kann uns am Ende niemand geben.»

Hinzu kommt die Stimmung, die derzeit in der Bevölkerung herrsche. «Bei der allgemeinen Verunsicherung ist einfach nicht der richtige Moment für einen solchen Anlass», findet Michael Wechsler, «wir wollen weder Zuschauer, noch Athleten oder Helfer dem Risiko einer Ansteckung aussetzen.» Zudem hätte es im OK viele, die sich wie er als selbständiger Unternehmer keine Quarantäne leisten könnten. Die Pfaffnauer Organisatoren hoffen, 2021 ihr Quer wieder durchführen zu können. 

 

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