Projekt «Lotsendienst»: Wer hilft Kindern sicher über die Strasse?

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Beim Fussgängerstreifen in der Nähe des Bahnhofs Rothrist findet das Pilotprojekt statt. Bild: Barbara Wiget
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«Am liebsten wäre uns natürlich, wenn sich möglichst viele mit einem Fixtag melden würden.» Barbara Wiget, Elternforum Rothrist

Schulwegsicherheit ist ein grosses Thema. Gerade jetzt, wenn die Sonne spät aufgeht und die Landschaft lange in Nebelschwaden gehüllt ist, stehen Strassenüberquerungen im Fokus. In Rothrist formiert sich zurzeit ein Lotsendienst, der die Kleinsten auf dem Schulweg sicher über die vielbefahrene Bernstrasse bringen soll. Gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Schulpflege steht das Elternforum hinter der Schaffung des Diensts. «Es handelt sich aber nicht um den klassischen Lotsendienst mit Kelle», stellt Barbara Wiget vom Elternforum klar. Angedacht ist, dass ein Lotse die Kinder sammelt und mit ihnen über die Strasse geht. Zuerst einmal als Pilotprojekt beim Fussgängerstreifen an der Bernstrasse in der Nähe des Bahnhofs. «Zwischen dem Kafi Shabby Chic und dem Coiffure Goldstyle», präzisiert Wiget. 

Den Ursprung hat die Idee in einer Anfrage des Gemeinderats und der Schulpflege beim Elternforum, ob ein Lotsendienst beim Rösslikreisel möglich wäre. Eine entsprechende Meldung von Eltern sei eingegangen. Das Problem ist dort, dass die Kinder tröpfchenweise über die Strasse gehen und es so zu einem riesigen Rückstau kommen kann. «Wir stellten dann aber nicht einfach dort einen Lotsendienst auf die Beine, sondern führten eine Umfrage zur Schulwegsicherheit durch», so Wiget. Rund 80 Rückmeldungen gab es darauf. Nebst dem Rösslikreisel hat sich auch der Fussgängerstreifen in der Nähe des Bahnhofs als potentiell gefährlich herauskristallisiert. «Für ein Pilotprojekt ist dieser besser geeignet als die Fussgängerstreifen beim Rösslikreisel.» 

Nun sucht das Elternforum fleissig nach freiwilligen Lotsen. Geeignet sind vor allem Eltern und rüstige Senioren, wie Barbara Wiget erklärt. Die Mitglieder des Elternforums werden von der Polizei geschult und geben das Wissen dann an die Lotsen weiter. Melden können sich interessierte Personen für Fixtage oder als Springer. «Am liebsten wäre uns natürlich, wenn sich möglichst viele mit einem Fixtag melden würden», so Barbara Wiget. 

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