Die Inkonstanz will so schnell nicht verschwinden beim EHC Olten

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Die Oltner sündigten im Abschluss. (Bild: freshfocus)

37 Schüsse wiesen die Statistiker aus – und es waren gefühlt mindestens die Hälfte mehr. Noch einmal ein Anrennen hier, noch einmal ein Vorstoss da, ein Abschluss dort. Der EHC Olten erhöhte in den sieben, acht Schlussminuten der Partie beherzt die Kadenz, doch die Scheibe wollte einfach nicht ins Tor. Und weil die Oltner auch nicht in der Verlängerung das entscheidende Tor fanden, entschied das Penaltyschiessen. Dort hielt hinten der einmal mehr überragende Torhüter Silas Matthys sechs von acht (!) Penaltys und vorne sorgten Dion Knelsen (2 Mal) und Garry Nunn dafür, dass der EHC Olten doch noch zu einem Sieg kam.

 Doch mit diesem Zusatzpunkt konnten die Powermäuse nicht zufrieden sein. «Ich sah bei den Spielern eine Menge Frustration – ich kann der Mannschaft nicht vorwerfen, keinen Kampfgeist gezeigt zu haben. Aber nach dem Sieg gegen ­Sierre hätte ich mir schon mehr erhofft», bilanzierte Trainer ­Fredrik Söderström trotz Sieg enttäuscht.

Mal überragend, mal ungenügend, mal mittelmässig. Der EHC Olten überrascht bislang in dieser Saison auf allen Ebenen – und so auch gestern in Winterthur. Wer dachte, dass die Powermäuse in der Zielbau-Arena an der Saisonbestleistung von Sierre anknüpfen würden und der 5:0-Sieg eine Art Befreiungsschlag gewesen wäre, wurde arg enttäuscht. Und so muss die Truppe festhalten, dass die Inkonsistenz eben doch nicht so schnell verschwinden will. «Wir haben nach der Quarantäne viel über unsere Identität gesprochen, über die wir die Konstanz finden wollen. Ich bin überzeugt, dass wir mit Demut und Hartnäckigkeit dorthin gelangen, wo wir sein wollen», so Fredrik Söderström.

Die Wende wieder ­hergegeben

Der EHC Olten startete zwar lauffreudig und mit einem aggressiven Forechecking in die Partie, tat sich aber ungemein schwer, qualitativ hochkarätige Abschlüsse abzugeben. Und schliesslich kamen sie immer seltener vor das Winterthurer Tor, weil man im Spielaufbau überhastet das Zuspiel suchte und dabei zu oft die Scheibe an den Gegner verschenkte. Und so sahen sich die Oltner unlängst mit dem Rückstand konfrontiert. Es dauerte bis zur Spielmitte, bis die Powermäuse darauf reagierten konnten: Carbis war für den Ausgleich mittels Abstauber besorgt.

Es war ein Weckruf, worauf die Oltner fortan die klar spielbestimmendere Mannschaft war. Schwarzenbach vermochte nur sechs Minuten später die Führung erzielen. Doch statt den Winterthurern den Todesstoss zu verpassen, liessen die Oltner den Gastgeber mit dem völlig unnötigen 2:2-Ausgleich wieder ins Spiel kommen (44.). «Das ist besonders frustrierend, dass wir uns da selber in die Bredouille bringen und da die Führung nicht halten konnten», bilanzierte Söderström.

Verzweifelt rannten die Oltner daraufhin an, doch schliesslich musste die Partie in einem verrückten Penaltyschiessen entschieden werden: 2:0 schossen sich die Oltner in Front, gaben die Führung wieder her, ehe der Zusatzpunkt gesichert wurde.

Immerhin: Mit dem Sieg im Penaltyschiessen macht der EHC Olten weiter Boden gut und steht mit 1,58 Punkten pro Spiel vorübergehend auf Platz 6. Die Chance, in der Tabelle weiter hochzuklettern, erhalten die Oltner am Freitag zu Hause gegen die GCK Lions. Welches Gesicht die Powermäuse wohl dann zeigen?

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