Einwohnerrat sagt Ja zu mehr Stellenprozenten im Sozialen

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Symbolbild (Archiv)
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«Die Baustelle war sehr gross. Der neuen Leitung wird viel zugemutet.» Dominik Gresch, Stadtrat GLP

Dem Antrag, dass im Bereich Soziales 140 Stellenprozente zusätzlich geschaffen werden, stimmte der Einwohnerrat am Schluss der Sitzung – es war bereits nach Mitternacht – einstimmig zu. Die 140 Prozent werden aufgeteilt in 100 Prozent Sozialarbeit/Berufsbeistandschaft sowie 40 Prozent Administration. «Erfahrungen aus anderen Sozialdiensten mit ausreichenden personellen Ressourcen zeigen, dass die Klientinnen und Klienten besser begleitet und erfolgreicher in den Arbeitsmarkt integriert werden können», argumentierte der Stadtrat. Dies führe zu einer höheren Ablösequote und entsprechenden Kosteneinsparungen. 

In der Debatte im Einwohnerrat ging es dann weniger um das Anliegen des Stadtrats, sondern viel mehr um die Vorgeschichte des Geschäfts, das von der letzten Sitzung auf Montagabend verschoben wurde. So sagte Liliane Hofer für die Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK), dass in den letzten Jahren Unregelmässigkeiten aufgetaucht seien. Für die FGPK sei es unverständlich, wie «solche Missstände derart lange anhalten konnten». Heftige Kritik musste der zuständige Stadtrat Dominik Gresch (GLP) einstecken. Die FDP, vor allem aber die SVP kritisierten den Ressortverantwortlichen. Moritz Weber (SVP) fragte gar: «Dominik Gresch, wann treten Sie zurück?» Obwohl Robert Weishaupt (CVP) als Vertreter der FGPK an der letzten Sitzung ebenfalls kritische Worte geäussert hatte, nahm er Gresch in Schutz: «Es dauerte so lange, weil die Personalfluktuation gross war. Einen Rücktritt zu
fordern,istmassivdaneben.» 

Dominik Gresch bedankte sich für die Voten. Der Bedarf der Stellenerhöhung sei klar ausgewiesen. Man habe viel gearbeitet in der letzten Zeit. «Die Baustelle war sehr gross. Der neuen Leitung wird viel zugemutet. Wir
erhoffen uns weiteren Effizienzgewinn, damit sich die Sozialarbeitenden auf ihre Kernarbeit konzentrieren können.» Das sah das Stadtparlament ein und genehmigte den Antrag. (jam) 

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