Der SC Langenthal empfängt im Cup die ZSC Lions

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Dank Stürmer Marc Kämpf steht der SC Langenthal überhaupt in den Cup-Viertelfinals. Bild: ryl

Vor etwas mehr als einem Monat ist dem SC Langenthal ein Geniestreich gelungen: Am 25. Oktober haben die Oberaargauer im Cup-Achtelfinal den EV Zug bezwungen. In der Verlängerung bezwang Marc Kämpf Leonardo Genoni zum 2:1. Deshalb dürfen sich die Oberaargauer heute (20.15 Uhr) im Schoren mit den ZSC Lions messen. «Wir sind erneut der eindeutige Underdog», sagt Marc Kämpf. Gegen den EV Zug habe es nicht nur einen cleveren Wechsel vor dem 2:1, sondern vor allem auch viel Glück gebraucht, um die Runde zu überstehen. «Wir hatten zu Beginn Mühe, um ins Spiel zu finden, und durften froh sein, dass wir nicht deutlicher in Rückstand gerieten», erinnert sich der SCL-Stürmer.

Auch heute müsse man sofort dagegenhalten. «Wir müssen versuchen, uns so schnell wie möglich an das höhere Tempo zu gewöhnen», erklärt Kämpf. Liege man dann nicht in Rückstand, habe man durchaus Chancen auf den Sieg. «Es kann immer viel passieren.»

Die Zuschauer fehlen gerade in einer solchen Partie

Dass sich die Langenthaler auf dieses Viertelfinale freuen, liegt auf der Hand. Und dennoch: Irgendwie ist es anders. «Das Spiel an sich ist für uns genauso wichtig und genauso speziell wie in anderen Jahren. Das Erlebnis, rund um das Spiel selbst, ist aber ein ganz anderes», sagt Kämpf und ergänzt: «In einem anderen Jahr hätten wir ein volles Haus, wenn die Mitfavoriten der National League bei uns auftreten. Wir hätten ein tolles Fest und nun werden uns die Fans sehr stark fehlen.» Das sei sehr schade, obwohl er froh sei, dass er überhaupt spielen dürfe. «Wir sind einerseits Eishockeyspieler und spielen gerne. Wir sind aber auch Unterhalter, deshalb verdienen wir unseren Lohn. Und zu unterhalten, ohne dass jemand vor Ort zuschaut, ist schwierig.» Insbesondere in einem solchen Spiel hätten die Zuschauer auch eine gewisse Wirkung auf den Underdog.

An der Einstellung und der Vorbereitung verändert dies aber nichts, zumal sich die Teams mittlerweile auch daran gewöhnen konnten. «Wichtig ist vor allem, dass wir mental bereit sind. Wir müssen wissen, dass wir in der eigenen Zone weniger Zeit haben, dass wir keine Fehler machen dürfen und dass wir ständig fokussiert bleiben müssen», sagt Marc Kämpf.

Gelingt es den Oberaargauern dann tatsächlich, nach dem EV Zug auch noch die ZSC Lions aus dem Rennen zu werfen, so wäre dies der bisher grösste Cuperfolg in der Vereinsgeschichte. Im Jahr 2016 standen die Oberaargauer einem ähnlichen Erfolg bereits einmal nahe, als sie im Achtelfinal Lugano mit 5:1 bezwangen, dann aber an Kloten – damals noch in der NLA – mit 2:3 nach Penaltyschiessen scheiterten. Mit ein wenig Glück und dem richtigen Wechsel im richtigen Moment scheint das Halbfinale in dieser Saison tatsächlich greifbar.

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