Das Knie bremste Yanik Bucher vor dem Finale aus

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Yanik Bucher steht mit seinem Club im NLA-Finale. (Bild: mwy)

Ringen Die Willisauer verloren den ersten von zwei NLA-Finalkämpfen gegen Freiamt 15:18. Nicht auf der Matte stand Yanik Bucher. Der Rothrister war in der Gewichtsklasse bis 86 kg vorgesehen, verzichtete aber infolge Kniebeschwerden.

Seit vier Jahren strebt der ehemalige Jungschwinger des Schwingklubs Zofingen auf der Ringermatte nach oben. Nach seinem grössten Erfolg im Sägemehl, dem Sieg am Eidgenössischen Nachwuchs-Schwingertag 2018 in Landquart beim Jahrgang 2003, konzentriert  sich der 17-Jährige auf den olympischen Zweikampf. Im Schwingen ist Yanik Bucher bei den Aktiven mit weniger als 80 kg zu leicht; im Ringen mit Gewichtsklassen bestätigte er seine Zweikampfstärke. Entsprechend fördert der RC Willisau Lions den Westaargauer intensiv. Nach dem Ausfall der Schwingersaison 2020 kündigt Bucher an, dass er fortan auf Sägemehleinsätze verzichte. «Ich absolviere keine Schwingertrainings mehr, weil ich durch das Ringen ausgelastet bin. Deshalb plane ich für 2021 keine Schwingfesteinsätze.» Schwingfestbesuche als Zuschauer kann er sich aber vorstellen, er fühle sich noch verbunden mit diesem Sport.

Dreimal im Einsatz und grundsätzlich zufrieden

Nach der Operation des rechten Knies in Frühling schien die Meniskusverletzung ausgeheilt. Seit Sommer trainiert Bucher beschwerdefrei auf der Matte. Der 78 kg schwere Aargauer lieferte Willisaus NLA-Mannschaft diese Saison bei einem Sieg und zwei Niederlagen 4:7 Punkte für die Teamwertung. Wie gross sein Talent ist, zeigte sein 5:0-Sieg bis 75 kg Greco gegen den Einsiedler Lukas Schönbächler. Zweimal verlor er in höheren Gewichtsklassen gegen international erfahrene Kriessener. «Insgesamt bin ich zufrieden mit meinen Einsätzen», so Bucher.

Bei den Junioren will er international Fuss fassen

Pech beklagte er nun vor dem Final gegen Freiamt. Bis 86 kg wartete gegen Freiamts Junioreninternationalen Christian Zemp eine Herkulesaufgabe. Doch am Tag zuvor verletzte sich Bucher auf der Matte wieder am rechten Knie. «Nichts Ernsthaftes», gibt er Entwarnung, «ich verspürte wieder Schmerzen und am Wettkampftag war das Knie geschwollen. Deshalb verzichtete ich in Absprache mit den Trainern auf einen Einsatz.» Sein Ersatz Daniel Häfliger ging chancenlos nach einer Minute auf die Schultern. «Ich hatte einen Punktgewinn als Ziel. Schade konnte ich nicht antreten», ist der Rothrister enttäuscht. Für den zweiten Finalkampf ist er nicht vorgesehen.

Inzwischen ist sein Knie am Abschwellen. Bucher geht davon aus, bald wieder normal zu trainieren. Das Wochenpensum nebst der Sportler-KV-Ausbildung in Luzern umfasst acht Einheiten, davon vier auf der Matte. 2021 steht der Wechsel in die Juniorenklasse bevor. «Da will ich national und international Fuss fassen», umschreibt Bucher sein nächstes sportliches Ziel.

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