Hölzle und Freiermuth: Lokale Freifächer sollen mehr Gewicht erhalten

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Daniel Hölzle (Grüne) und Sabina Freiermuth (FDP) aus Zofingen. (Bilder: zvg)

Ihre Mitstreiter sind Jürg Baur (CVP, Brugg), Colette Basler (SP, Zeihen), Dominik Peter (GLP, Bremgarten) sowie Uriel Seibert (EVP, Schöftland).

Der Aargauer Regierungsrat wird gebeten, die Vorgaben für die Durchführung des lokalen Freifachs zu ändern. «Es soll ermöglicht werden, dass auch die Schüler an den 1. Oberstufen ein lokales Freifach belegen können», fordern die Postulanten. Weiter soll das lokale Freifach ganzjährig mit zwei Wochenlektionen angeboten werden und die Jugendlichen sollen mehrere lokale Freifächer belegen dürfen, sofern dies aus Sicht der Lehrpersonen und der Eltern zumutbar ist.

Die Möglichkeit, sich individuell weiterzubilden

Mit der Einführung des Lehrplans 21 sei die Möglichkeit eines lokalen Freifachs geschaffen worden, halten die Postulanten fest. Das solle den Schulen vor Ort ermöglichen, eigene Angebote für die Schüler zu schaffen. Das lokale Freifach ist in der Stundentafel nur an der 2. und 3. Oberstufe vorgesehen. Zudem ist es nur mit einer Wochenlektion geplant. «Unklar ist, ob die Schülerinnen und Schüler allenfalls mehrere Angebote wählen können», halten die Postulanten fest. Aus ihrer Sicht mache es wenig Sinn, das lokale Freifach an der 1. Oberstufe zu verbieten. «Schülerinnen und Schüler, die ein zusätzliches Angebot wählen wollen, sollten doch die Möglichkeit haben, sich individuell weiterzubilden», finden Hölzle und Freiermuth. «Da sie das Wahlfach Chor wählen können, sollte es doch auch möglich sein, ein andere lokales Angebot zu besuchen, das ihren Bedürfnissen besser entspricht.»

Störend finden die Postulanten, dass für das lokale Freifach nur eine Wochenlektion vorgesehen ist. «In einer Wochenlektion sind vielerlei sinnvolle Ideen für lokale Freifächer kaum umsetzbar, da die Zeit so einfach zu knapp ist», so die Grossräte. Es sei daher sinnvoll, da die Gestaltungsmöglichkeiten der Schulen zu erweitern.

Weiter gebe es Schülerinnen und Schüler, die durchaus in der Lage seien, mehrere Angebote wahrzunehmen, ohne dass die Leistungen darunter leiden. Auch hier soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass sie mehrere lokale Freifächer belegen können. Wie bisher soll eine maximale Anzahl Wochenlektionen im Normalfall eingehalten werden. (jam)

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