Wie sieht die Impfstrategie im Aargau aus? FDP kritisiert Regierung für ihr Corona-Handling

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Alle warten auf den Impfstoff - wie aber soll eigentlich geimpft werden. (Symbolbild) © KEYSTONE/GAETAN BALLY

Aktuell erhalte man nicht den Eindruck, dass sich die verantwortlichen Stellen im Kanton Aargau auf eine zweite, heftigere Coronawelle vorbereitet hätten. So steht es in einem offenen Brief der FDP an den Regierungsrat. Vielmehr scheine man «seit einigen Wochen nur noch zu reagieren», kritisieren Parteipräsident Lukas Pfisterer und Fraktionspräsidentin Sabina Freiermuth.

Das Contact-Tracing und die Organisation des Testwesens hielten dem exponentiellen Pandemieverlauf nicht stand, heisst es weiter. Ebenfalls nicht reibungslos wirkten die Prozesse im Zivilschutzbereich.

Ein weiteres, äusserst dringliches Handlungsfeld eröffne sich mit der Erarbeitung der kantonalen Impfstrategie. Die FDP erwarte vom Regierungsrat, «dass er die Notlage an den Spitälern anerkennt, diese entlastet und das weitere Vorgehen unverzüglich an die Hand nimmt». Die Impfstrategie liege eindeutig in der Verantwortung des Kantons. Zurzeit seien aber weder eine klare Kommunikation noch das Vorhandensein einer Strategie zu erkennen, so die weitere Kritik. (mku)

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