Bachrevitalisierung: Eine neue Holzbrücke führt zur Weihermatte

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Mit viel Fingerspitzengefühl wird das Bauwerk auf das gemauerte Fundament gesetzt. Bilder: i.-
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Die Brücke in der Werkhalle der Kneubühler Holzbau in Richenthal. Sie wurde als Fertigelement gefertigt.

Seit acht Wochen wird im Gebiet der Weihermatte in Reiden auf einer Strecke von rund 300 Metern ein neues Bachbett für den Sertelbach erstellt. Bisher wurde der Überlauf des Teichs unterirdisch in die Kanalisation eingeleitet. Nun wird das Fliessgewässer erst im mittleren Teil der Weihermattstrasse in eine Bachröhre geleitet.

Die Vereinigung des Baches mit der Kanalisation folgt an der Siedlungsgrenze. Vorläufig bleiben der Gemeinde somit die jährlichen Gebührenkosten von 230 000 Franken erhalten. Ziel ist es, zu einem späteren Zeitpunkt das Sauberwasser in die Wigger zu leiten, um diese Gebühren einsparen zu können.

Neue Holzbrücke führt ins Naturlehrgebiet

Kürzlich wurde die von der Firma Kneubühler Holzbau AG aus Richenthal erstellte Holzbrücke beim Ausfluss des Sertelbaches eingebaut. Sie ermöglicht den Besuchern, trockenen Fusses über den Damm – der bei allfälligen Hochwassern als Sicherung dient – ins Naturlehrgebiet zu gelangen. Christian Kneubühler, technischer Projektleiter der Firma, zeigte sich erfreut über den problemlosen Einbau. Ein Bagger hievte die sechs Meter lange und 1,3 Meter hohe Brücke vom Transportfahrzeug in die Luft und beförderte sie zum Bestimmungsort. Die Bauleute (Fundament) und die Holzbauer (Brücke) hatten genaue Arbeit geleistet. Nach wenigen Minuten präsentierte sich das verbindende Bauwerk wie geplant an seinem neuen Standort. «Die Brücke ist ein sicherer Fussgängersteg, der wenig Unterhalt erfordert, eine lange Lebensdauer aufweisen wird und sich gut ins angrenzende Naturschutzgebiet einfügt», bemerkte Christian Kneubühler. Die Brücke sei in der Werkhalle als fertiges Element aus regionalen Materialien gefertigt worden. Die drei Hauptträger bestehen aus Brettschichtholz (Schweizer Fichte/Tanne), der Gehbelag und das Geländer aus Schweizer Douglasie-Holz. Total wurden 2,30 Kubikmeter Holz verarbeitet . «Es war für uns keine alltägliche und eine spannende Zimmermann-Arbeit», erklärte Kneubühler weiter, «reihten wir alle Hölzer aneinander, ergäbe sich eine Strecke von rund 240 Metern.»

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