Spital Zofingen schliesst Covid-Station vorerst

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Das Spital Zofingen. Bild: Katrin Petkovic

Am Spital Zofingen werden vorerst keine Corona-Patienten mehr behandelt – Voraussetzung ist, dass die Fallzahlen im Kanton weiterhin stabil bleiben oder rückläufig sind. Während das Kantonsspital Aarau (KSA), zu dem das Spital Zofingen gehört, künftig mehr Covid-Patienten übernehmen wird, werden in der Thutstadt wieder mehr dringliche Operationen durchgeführt – auch solche, die auf der Warteliste in Aarau stehen.

«Diesen Strategiewechsel haben wir gemeinsam mit Aarau beschlossen, um die Ressourcen an beiden Orten besser zu nutzen», sagt Philippe Rafeiner, Infektiologe und Leitender Arzt am Spital Zofingen. Ein ähnliches Vorgehen hatte das KSA schon während der ersten Welle im Frühjahr gewählt. Spezialisten aus Aarau werden Eingriffe also wieder vermehrt in Zofinger Operationssälen vornehmen. «Weil Covid-Patienten sehr pflegeintensiv waren, werden wir auch wieder mehr Betten öffnen und mehr Patientinnen und Patienten aufnehmen können», so Rafeiner. Behandelt wurden insgesamt 121 Personen, die an Corona erkrankt waren. 24 davon verstarben. Das Durchschnittsalter der Covid-Patienten lag bei 74 Jahren.

Ausgeweitet hat das Spital das Test-Regime: «Alle, die für eine stationäre Behandlung eintreten, erhalten einen Schnelltest, damit wir wissen, woran wir sind», sagt Rafeiner. Vereinzelt seien auch schon Leute mit einem positiven Befund darunter gewesen. Das Testcenter, das in sechs Container untergebracht ist, ist weiterhin in Betrieb. «Bisher wurden in Zofingen rund 10 000 Tests durchgeführt», sagt Rafeiner.
Voraussichtlich ab Februar wird Zofingen auch ein Impfzentrum betreiben. Neben den Impfzentren der beiden Kantonsspitäler plant der Kanton Zentren an den Spitälern Muri, Rheinfelden, Laufenburg, Leuggern, Menziken – und eben Zofingen.

Ab Montag ist zudem eine neue Software im Einsatz, über die man sich für eine Impfung anmelden kann (www.ag.ch/covid-impfanmeldung). Registrieren können sich grundsätzlich alle Erwachsenen. Das Gesundheitsdepartement empfiehlt aber aktuell nur über 75-Jährigen und Personen mit chronischen Vorerkrankungen, sich anzumelden. Die Software weist jeder registrierten Person einen Impftermin in einem der Impfzentren zu, sobald genügend Impfstoff verfügbar ist.

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Virus

B. Kerzenmacher
schrieb am 17.01.2021 12:03
Entweder zieht man jetzt den totalen Lockdown mit strengsten Kontaktbeschränkungen durch oder lässt es einfach geschehen. Die Zeit des Herumeierns ist vorbei. Die Zahlen sind eindeutig. Entweder man nimmt in Kauf, dass weiterhin Tausende sterben, oder man riskiert die Rezession und soziale Spannungen. Da möchte man doch lieber nicht in der Haut der Entscheidungsträger stecken. Es gibt hier keinen Königsweg.
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