Die Migros kann ihren Umsatz im Krisenjahr um 4 Prozent steigern

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Die Migros-Gruppe hat auch im Krisenjahr ihren Umsatz steigern können – konkret um 4 Prozent auf 29,8 Milliarden Franken. © Keystone

Das Coronajahr war für die Migros gesamthaft ein erfolgreiches Jahr. Der konsolidierte Umsatz der Migros-Gruppe erhöhte sich um 4 Prozent auf 29.8 Milliarden Franken. «Die Migros hat das Extremjahr gut gemeistert. Sie konnte in dieser für viele Menschen belastenden Zeit eine zentrale Rolle in der Versorgung der Schweizer Bevölkerung wahrnehmen», lässt sich Fabrice Zumbrunnen, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes, in einer Mitteilung vom Dienstag zitieren.

Gerettet hat die Bilanz der Gruppe der Detailhandel und die Onlineshops. «Gleichzeitig erlitten Geschäftsfelder wie Reisen, Gastronomie sowie Fitness- und Freizeitangebote starke Einbussen», heisst es in der Mitteilung. Bei der Hotelplan Group spricht die Migros gar vom «trübsten Ergebnis der Geschichte». Der Nettoumsatz ging dort um 38,4 Prozent auf 732 Millionen Franken zurück. 

Ähnlich dramatisch sind die Rückgänge bei der Gastronomie. Dort vermeldet die Migros eine Einbusse von 41,7 Prozent respektive noch 390 Millionen Franken Jahresumsatz. Deutlich besser stehen die Super- und Verbrauchermärkte da. Sie konnten den Umsatz um 7,4 Prozent steigern und erwirtschafteten 12,45 Milliarden Franken. Auch die Fachmärkte sind trotz Lockdown im Plus: Micasa, SportXX, melectronics, Do it + Garden und OBI legten zusammen um 5,6 Prozent zu und kamen 2020 auf 1,7 Milliarden Franken Umsatz. Während der Ladenschliessungen hätten sich die Online-Bestellungen dort verzehnfacht, schreibt die Migros.

Online-Handel wird immer wichtiger

Über die gesamte Gruppe betrachtet, hätten sich die Online-Umsätze um 3 Prozent gesteigert und würden sich im letzten Jahr auf knapp 3 Milliarden Franken belaufen. Damit machen die Käufe im Internet mittlerweile mehr als 10 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Als «strategisch zentral» hätten sich auch die «Bereinigung des Unternehmensportfolios und die Fokussierung auf das Kerngeschäft» erwiesen, wie die Migros schreibt. Konkret damit gemeint ist etwa der Verkauf der Globus-Kette.

Good News gibt es auch für die Angestellten. Nachdem am Wochenende publik wurde, dass die Migros nicht mehr alle Mitarbeitenden in Kurzarbeit den Lohnausgleich von 80 auf 100 Prozent erhalten. Doch nun lenkt die Migros teilweise ein: «Aufgrund der positiven Entwicklung im Genossenschaftlichen Detailhandel hat die Migros entschieden, den betroffenen Mitarbeitenden in diesem Bereich weiterhin die Differenz zur gesetzlich vorgegebenen Kurzarbeitsentschädigung von 80 Prozent auszugleichen», heisst es in der Mitteilung vom Dienstag.

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