Der Winter vor der Haustüre: Tipps für schöne Spaziergänge

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Beim Spaziergang vom Pfadiheim Reiden zur Ebene beim Reider Letten öffnet sich so manch schöner Ausblick – zum Beispiel bei der Abzweigung Richtung Bruggacher. Bilder: Claudia Walder
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Auf halbem Weg zwischen Lochbrunne und Gsteinghof, der Blick Richtung Finkebode.
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Nach dem Gsteinghof lächelt ein Schneemann.

Unter den Stiefeln knirscht der Schnee, sonst ist es ruhig. Keine Autos, kein Zug, keine Musik, kein Lärm. Nur hin und wieder ein Tropfen oder Rascheln, die eigenen Schritte, ein paar Vögel, die sich von der Kälte nicht beeindrucken lassen. Rechts und links des Weges ragen Tannen und Buchen in die Höhe, durch deren Stämme die Sonne blinzelt, wenn die lichte Wolkendecke reisst. Dann, plötzlich, huscht ein Reh über den Weg – Atem anhalten, stillstehen – und gleich darauf ein zweites, lautlos beinahe. Die Begegnung zaubert ein stilles Lächeln aufs Gesicht, dann wird der Weg fortgesetzt, knirschender Schnee unter den Füssen.

Im Frühling und Sommer bereits hatte der Lockdown die Menschen vermehrt in die Natur, darunter auch die Wälder, gelockt; nun hört man fast jedes Wochenende im Radio die Warnung, dass die Parkplätze in den Berggebieten voll seien. Dabei muss man zurzeit gar nicht so weit gehen, um den Winter zu erleben, auch hier im Wiggertal warten weisse Wege auf den Hügelzügen. Zum Beispiel ums Pfadiheim in Reiden und den Reider Letten, um die Naturfreundehütte Fröschengülle in Brittnau oder im Zofinger Wald, wo es sich auch lohnt, etwas weiter Richtung Wikon oder Bottenwil zu gehen, als «nur» um den Heitern herum zu bleiben.

Gute Helfer für die Routenwahl – nicht nur für Wanderungen, sondern auch für kürzere Spaziergänge – sind zum Beispiel die kostenlosen Apps von swisstopo und der Wanderwebseite SchweizMobil. Und neben warmer Kleidung und gutem Schuhwerk empfiehlt es sich auch, ein Päckli Nastücher mitzunehmen – die Nase läuft nämlich bei der kalten Luft gerne etwas mehr. Ebenfalls wichtig zu beachten: Da das Wild zurzeit Winterruhe hält, kann es für die Tiere sogar lebensgefährlich sein, wenn sie zu oft aufgeschreckt werden. Damit der eigene Waldbesuch mit gutem Gewissen genossen werden kann, sollten sich alle – vom Spaziergänger über den Jogger bis zum Biker – an vier einfache Regeln halten, die das Bundesamt für Umwelt auf wildruhezonen.ch veröffentlicht hat:

Wildruhezonen und Wildtierschutzgebiete beachten: Sie bieten Wildtieren Rückzugsräume.

Im Wald auf Wegen und bezeichneten Routen bleiben: So können sich Wildtiere an den Menschen gewöhnen.

Waldränder und schneefreie Flächen meiden: Sie sind die Lieblingsplätze der Wildtiere.

Hunde an der Leine führen, insbesondere im Wald: Wildtiere flüchten vor frei laufenden Hunden.

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