Michel Gobet trägt den Wald in seinem Herzen

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Jubilar Michel Gobet mit dem «Brönznauer», den er von Hanna Kunz geschenkt bekommen hat. Bild: kpe

«Fast ein halbes Baumleben» – so beschreibt Forstwart Michel Gobet sein 40-Jahre-Jubiläum bei der Ortsbürgergemeinde Brittnau, das er diese Woche feiert. «Es ist nicht alltäglich, dass man 40 Jahre am gleichen Ort arbeitet. Dafür muss vieles zusammenpassen», weiss der 63-Jährige. Vor allem sein Team lobt er. Forstwart Martin Pulfer feiert im 2022 ebenfalls sein 40. Dienstjahr, und ein vor kurzem verstorbener Arbeitsfreund wäre ebenfalls dieses Jahr 40 Jahre als Forstwart tätig gewesen. Auch Frau Gemeindeammann Hanna Kunz liess es sich nicht nehmen, dem Jubilar zu gratulieren.

«Ich wusste nicht einmal, wo Zofingen liegt»

Nebst dem Team mache ihm auch der Beruf selbst grosse Freude: «Ich mag die Arbeit, weil sie so vielseitig ist.» Damit spricht er nicht nur die vielen Tätigkeiten an, die bei der Hege und Pflege des Waldes anstehen, sondern auch seine Funktion als Lehrlingsausbilder: «Wenn man mit jungen Leuten arbeiten darf, hält das einen jung.» Es sei schön mitanzusehen, wie sich die jungen Erwachsenen von der Schnupperlehre bis zur abgeschlossenen Forstwartprüfung entwickeln. Die Lehrlinge erlebten bei ihm aber eine harte Schule: «Ich verlange viel von ihnen», so Gobet, der nebenbei auch für Wald Schweiz Aus- und Weiterbildungen durchführt.

Seine Lehre als Forstwart machte Michel Gobet im Sihlwald bei Adliswil. «Damals wusste ich nicht einmal, wo Zofingen liegt», scherzt er. Ein Jahr nach seinem Lehrabschluss zog er in die Region – und geniesst seither den Brittnauer Wald: «In meiner Zeit als Forstwart habe ich vieles bewirken können. Die Veränderung mitanzusehen, ist spannend.» Glücklich ist er auch über seine unfallfreie Zeit als Forstwart. Nebst kleineren Verletzungen, beispielsweise mit dem Gertel, sei bislang nichts passiert. Das soll bis zu seiner Pensionierung in zwei Jahren auch so bleiben.

Als Forstwart und Jäger für die Natur im Einsatz

Gefährliche Situationen gab es viele, vor allem nach dem Sturm Lothar 1999. «Wir haben zwei Jahre praktisch ununterbrochen geholzt», erinnert sich Michel Gobet. Dabei seien sie auch von fremden Teams unterstützt worden. Grundsätzlich sei Sturmholz sehr gefährlich. «Dass wir bislang unfallfrei arbeiten konnten, ist ein Geschenk.» Als passionierter Jäger ist Gobet auch in seiner Freizeit viel im Wald. «Das Jagen ergänzt sich extrem gut mit der Tätigkeit als Forstwart.» So könne er gleichzeitig für die Tiere und die Natur etwas tun.

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