Der SC Langenthal will die Lehren aus dem letzten Duell gegen Winterthur ziehen

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Auch wenn er dem SC Langenthal nicht immer zur Verfügung steht, nimmt Stürmer Stefan Rüegsegger beim «kleinen» SCL eine wichtige Rolle ein. (Bild: ryl)

Am 14. Januar, also vor 12 Tagen, trat der SC Langenthal das letzte Mal beim EHC Winterthur an. Das neu angesetzte Spiel entschied der SCL zwar für sich, das aber nur mit Ach und Krach. Am Schluss stand es vor allem dank Eero Elo 5:4 nach Penaltyschiessen – ein Doppelschlag des Finnen glich die Partie innerhalb von zwei Minuten kurz vor Schluss gerade noch aus.

Eine Führung würde dem SCL in die Hände spielen

Aus dieser Begegnung wollen die Langenthaler für die heutige Partie lernen. «Sie hatten das, was wir ihnen gegeben haben», sagt SCL-Stürmer Stefan Rüegsegger und umschreibt weiter: «Wir gaben ihnen Chancen, die haben sie genutzt. Deshalb wollen wir ihnen unser Spiel aufzwingen, dann gelingt es besser.» Als Massstab dürfe man auch das Spiel gegen die Ticino Rockets vom Wochenende nehmen, findet Rüegsegger: «Die Chancenverwertung muss aber besser werden. Übers ganze Spiel gesehen haben wir dominiert und das muss auch heute unser Ziel sein.» Habe man Gegner wie Winterthur im Griff, habe das grosse Vorteile. Rückschläge ertragen sei für keine Mannschaft einfach, wer jedoch in der unteren Tabellenhälfte steckt, dürfte damit mehr Mühe haben. Ein Führungstreffer würde dem SCL deshalb in die Hände spielen, sagt Rüegsegger.

Dennoch müsse man sich in Acht nehmen, so sei er überzeugt, dass das Tabellenschlusslicht mit einer kämpferisch einwandfreien Einstellung antreten werde. «Das ist ihre einzige Chance. Sie werden versuchen, mit viel Einsatz unsere mögliche Dominanz zunichte zu machen.» Dass selbst eine perfekte Einstellung und zwei überzeugende Ausländer nicht genügen, zeigt aber die Formtabelle: Während Langenthal zuletzt acht von zehn Spielen gewann, verlor Winterthur alle zehn.

In den letzten vier Jahren ein häufiges Hin und Her

Auf Seiten der Langenthaler hat auch Stefan Rüegsegger einiges zu den letzten Erfolgen beigetragen. Fehlt der Stürmer, weil die SCL Tigers ihn in der National League brauchen, fehlt dem kleinen SCL oft die Kaderbreite. Zudem bringt der 22-Jährige Grösse und Kraft mit, die dem Offensivspiel gut tun. «Mir gefällt es hier sehr gut und ich wäre froh, wenn ich etwas länger bleiben könnte», sagt der Flügelstürmer, der in den letzten vier Jahren oft zwischen den beiden SCLs hin und her wechseln musste. «Es gehört halt auch zu unserem Job. Ein bisschen Planungssicherheit und Konstanz tut aber nicht nur mir sondern auch Jeff Campbell als Langenthal-Trainer gut», sagt Rüegsegger. Auch deshalb sei er vorerst in Langenthal geplant und ist daher auch heute Abend in Winterthur im Einsatz.

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