Ein unspektakulärer, aber solider Auftritt führt zum Sieg

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Goalie Pascal Caminada war einmal mehr ein sicherer Wert. (Bild: ryl)

 

Zwei Fehlpässe und einen Schuss ins eigene Tor abgelenkt: In der 34. Minute war der EHC Winterthur gegen den SC Langenthal nicht zu beneiden. Dabei schien es in dieser Phase zuerst, als könnte der Gastgeber den Druck auf seinen Gegner erhöhen. Als aber Tyler Higgins an die Scheibe kam und diese irgendwohin donnerte, fand jener Schuss durch einen Ablenker von Verteidiger Ari Shane Birchler doch den Weg in die Maschen. Winterthur war in jenem zweiten Drittel nicht weit davon entfernt, den SCL in Bedrängnis zu bringen. In der 27. Minute traf Nico Lehmann die Latte, gleich mehrmals musste SCL-Torhüter Pascal Caminada mit Paraden eingreifen. Kurz vor der zweiten Pause etwa bediente Tim Wieser Fabio Arnold vor dem Langenthaler Tor, der dem energischen Pass eine andere Richtung gab. Diesen Puck hätten die wenigsten Keeper stoppen können, Caminada gelang dies.

Die Angriffe kamen in zwei Wellen

«Das 3:1 gab uns Sicherheit. Wir konnten durchatmen», kommentierte Torschütze Higgins. Das zweite Drittel sei etwas langsam gewesen, auch habe man zu viele Fehler verursacht. «Wir hatten die Partie über alles hinweg gesehen aber im Griff.»

Langenthal hatte stark begonnen, meistens griff Gelb-Blau im ersten Abschnitt mit viel Tempo und Überzeugung an. In zwei Wellen machten sich die Oberaargauer auf, das gegnerische Drittel zu erobern. Hatten die Angreifer der ersten Welle zu wenig Platz, überliessen sie einem hinter dieser Welle nahenden Stürmer die Scheibe, der, weil er weiter ausholte, noch mehr Tempo besass. So traf beispielsweise Jack Walker zum 2:0, 46 Sekunden vor der ersten Pause. Und so holte Stefan Tschannen eine Strafe heraus, die er später mit einem Direktschuss (4.) für ein Powerplaytor ausnutzen konnte.

Als es nach 40 Minuten 3:1 stand, schien der SC Langenthal in einer komfortablen Ausgangslage, so richtig traute man den Winterthurern die Wende trotz der SCL-Schwächephase im zweiten Abschnitt nicht mehr zu. In der 52. Minute hatte Hans Pienitz den richtigen Riecher, als er nach vorne preschte und einen vom gegnerischen Goalie abgeprallten Puck über die Torlinie drückte. Das 4:1 und der Drei-Punkte-Sieg war verdient, wenn auch unspektakulär. «Wir waren solid», so die passende Analyse von Tyler Higgins.

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