Wie wichtig sind die Unternehmenssteuern für die einzelne Gemeinde?

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Symbolbild (Keystone)
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Unsere Gemeinden beziehen ihre Steuern von ihren Einwohnerinnen und Einwohnern – sind aber auch an den durch den Kanton eingeforderten Unternehmenssteuern beteiligt. Sie sollen nach dem Willen von SVP, FDP und CVP sinken. Dies, weil sich der Aargau als Standort für Unternehmen mit den günstigsten Kantonen messen muss.

Aktuell ist er auf der drittletzten Position zu finden – verrechnet 18,6 Prozent Gewinnsteuer, während es in Luzern 15,9 sind. Im Juni 2020 stellte sich der Zofinger Stadtammann Hans-Ruedi Hottiger hinter die Senkungsforderung und sagte: «Will Zofingen auf die Ansiedelung weiterer Firmen mit möglichst vielen Arbeitsplätzen und hoher Wertschöpfung setzen, müssen die steuerlichen Rahmenbedingungen besser sein».

Inzwischen steht im Grossen Rat eine konkrete Vorlage an und «würde zu deutlichen Einnahmeausfällen sowohl beim Kanton als auch bei den Gemeinden führen» – so eine Medienmitteilung der Stadt Zofingen. Dazu ist zu sagen, dass die Vorlage aus zwei Komponenten besteht: Aus der Gewinnsteuersenkung (minus 42 Millionen Franken für die Gemeinden) sowie höheren Abzügen für Versicherungsprämien (Krankenkasse).

Bei dieser Sozialkomponente geht es jeder Gemeinde ans «Eingemachte». Sie müssen mit insgesamt 44 Millionen Franken Steuerausfällen rechnen – der Kanton mit 48 Millionen.

Zurück zu den Gewinnsteuern – wie gross ist deren Anteil an den Einnahmen der Gemeinden? Die Werte zu finden, ist «tricky». In der Broschüre «Aargauer Zahlen» wurden die Einnahmen auf den «Normsteuerfuss» umgerechnet, wie der Zofinger Steuerverwalter Kilian Nöthiger hilfestellend erklärt. Dieser basiert auf dem Mittelwert der Steuerfüsse und sagt etwas über die Finanzkraft aus.

Die Tabelle zeigt reale Zahlen. Sie hat dennoch einen Schönheitsfehler: Der Kanton weist die Unternehmenssteuern aufgrund des Zahlungseingangs aus – die meisten Gemeinden die natürlichen Personen nach ihrem Steuersoll (den Rechnungen). Übrigens: Der Steueranteil der juristischen Personen schwankt bei den Aargauer Gemeinden von 0 bis 32 Prozent in Leibstadt.

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B. Kerzenmacher
schrieb am 30.01.2021 15:12
Zwei Dinge die bezeichnend sind:
Ohne Papiere einreisen und eine Vollversorgung vom Sozialamt geniessen, gleichzeitig soll schon ein kleiner Coronaregelverstossmit einem hohen Bussgeld belegt werden.
Die Gemeinden stöhnen dass sie kein Geld haben, gleichzeitig wird aber "Refugees welcome" gerufen.
Der Kuchen wird für Andere aufgeschnitten, die Krümel sind für die Einheimischen.
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